Tagesevangelium – die Audiobeiträge

MicrophonDie Audiobeiträge zur Auslegung des Tagesevangeliums, die ich in dieser Woche halten darf, werde ich hier nach und nach verlinken:

27.10.2014:

Evangelium (Lk. 13, 10-17)

Auslegung

28.10.2014:

Evangelium (Lk. 6, 12-19)

Auslegung

29.10.2014:

Evangelium (Lk. 13, 22-30)

Auslegung

30.10.2014:

Evangelium (Lk. 13, 31-35)

Auslegung

31.10.2014:

Evangelium (Lk. 14, 1-6)

Auslegung

01.11.2014:

Evangelium (Mt. 5, 1-12a)

Auslegung

Die Beiträge werden innerhalb kurzer Zeit nach der Sendung auf der domradio-Website online gestellt.

Das erklärt Vieles :-)

Die Saarländer und ihr Glaube – Eine kleine Aufklärung

Eine kurzweilige und treffende Sendung des Deutschlandfunks über die Kirche im kleinsten aber katholischsten Bundesland, direkt hier zu hören:

 

Also bitte künftig nicht mehr wundern!
Es liegt alles nur daran, dass ich Saarländerin bin.

Auf Sendung!

Microphon

Vor einiger Zeit kam die überraschende Anfrage des Kölner domradio, ob ich bereit sei, eine Woche lang die Auslegung des Tagesevangeliums zu übernehmen. Nun werde ich also in der nächsten Woche – vom 27. Oktober bis zum 01. November, von Montag bis Samstag – morgens um 7.55 Uhr live zum jeweiligen Evangelientext interviewt. Wiederholung jeweils um 22.35 Uhr.

Wer sich dafür interessiert, kann die Beiträge auch nach der Sendung auf der Website des domradio online anhören, und sie stehen dann ebenfalls in der Mediathek zur Verfügung.

Außerdem gibt es das Tagesevangelium noch als App für Smartphones (Android und iOS) und als Podcast.


Foto: © Oleksandr Moroz – Fotolia.com

Die Abstimmung zum Schwester-Robusta-Preis ist online

Die Pimpfe des Herrn Alipius haben sich mächtig ins Zeug gelegt und die spannende Phase des „Schwester-Robusta-Award der deutschsprachigen Blogoezese“ eingeläutet.

Es kann abgestimmt werden!
Also nichts wie hin!

„Erwachsene auf dem Weg zur Taufe“ – eine DVD

ErwachsenentaufeVor Kurzem habe ich diese DVD in die Hände bekommen, die vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg mit Unterstützung des Bonifatiuswerks herausgegeben worden ist. Im Begleitmaterial heißt es:

Dieser Film und das damit verbundene Begleitmaterial richten sich vor allem an:

  • Katechumenatsbegleiter/innen
  • Patinnen und Paten von Katechumenen
  • Studierende, pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • sowie an alle, die an der Vorbereitung auf die Taufe Erwachsener interessiert sind

Sechs Erwachsene – 4 Frauen, 2 Männer – und ihre Katechumenatsbegleiter gewähren in einem 30-minütigen Film Einblick in die Vorbereitung auf die Taufe. Besonders aufgefallen sind mir dabei die sehr unterschiedlichen Zugänge sowohl der Taufbewerber als auch ihrer jeweiligen Begleiter. Gezeigt wurde neben der notwendigen Wissensvermittlung eine sehr individuelle Taufvorbereitung, in der die persönlichen Fragen und das konkrete Glaubensleben der Katechumenen einen großen Raum einnahmen.

In den Einzelportraits zeigen sich nochmal besonders die unterschiedlichen Wege, wie diese Taufbewerber angesprochen wurden: über die Musik, die Begegnungen in den Gemeinden, das Kennenlernen eines Klosters oder über die Jugendarbeit.

Auf der DVD befindet sich auch eine 25 Seiten starke PDF-Datei als Begleitmaterial. Neben einer Kurzinformation über die altkirchliche Taufpraxis ist hier sehr verständlich und gut strukturiert auch der Ablauf der Taufvorbereitung / des Katechumenats beschrieben – mit praktischen Hinweisen für die Verantwortlichen.

Außerdem noch:

  • Beispielhafte Konzepte der Katechumenatswege, die auch schon im Film auftauchen.
  • Einige Texte, die sich damit auseinandersetzen, wie Menschen Zugang zum Glauben finden
  • Eine weiterführende Literaturliste

Insgesamt empfand ich die DVD als sehr ansprechend. Mir persönlich hat sie Lust gemacht, mich evtl. ebenfalls in diesem Bereich engagieren zu wollen. Leider hat es aber auch den Eindruck hinterlassen, dass die Taufbewerber hauptsächlich mit gesondert gestalteten Gottesdiensten in Berührung kamen. Die Einbindung in Leben und Liturgie der Ortsgemeinde kam kaum zur Sprache. Die Subjektivität der Herangehensweise scheint mir gleichzeitig Stärke und Schwäche des Filmes zu sein. Andererseits kann es in einer solchen DVD ja nur um ein Schlaglicht gehen, dem eine weitere Beschäftigung mit dem Thema folgen muss. Und dazu gibt das Begleitmaterial ja auch Hinweise. Als „Appetithappen“ also sehr gelungen!

Bezugsquelle: Katholisches Filmwerk GmbH

Hoppla, doch nominiert!

Die Nominierungen zum Blogoezesen-Preis ‚Robusta‘ habe ich diesmal eher halbherzig verfolgt und mich selbst auch gar nicht dazu geäußert. Und jetzt stelle ich erstaunt fest, dass kurz vor Schluss auch mein kleiner Blog Aufnahme gefunden hat, und zwar in der Kategorie Dialog:

Gesucht wird das Anti-Großmaul. Wer behält nicht nur in Debatten und Kommentaren einen kühlen Kopf sondern lädt auch zu respektvollem Austausch ein und zeigt sich für andere Meinungen offen?

Diese Nominierung freut mich besonders, weil ich – trotz manchmal spitzer Feder und Zunge – genau das zum Ziel habe. Gerade im Umgang von Christen unterschiedlicher Konfessionen wünsche ich mir diesen Respekt und diese Offenheit.

Und nochmals „hoppla“! Dafür gibt’s ja sogar noch einen zusätzlichen Sonderpreis!
Herzlichen Dank, das freut mich wirklich sehr! 😀

Weihrausch und Gnadenvergiftung – Begründung: „Heike bewegt sich so gekonnt zwischen hochrömischen Katholen und hochkirchlichen Protestanten, daß dies zwar manchmal irgendwie abseitig, aber auch sehr sympathisch deucht.“

Sonderpreis_2014_Weihrausch

Den hänge ich mir gleich mal dekorativ in die Seitenleiste.

Und wie es dazu kam, kann man ab hier im Kommentarbereich beim Herrn Alipius nachlesen. Danke, ich habe herzlich gelacht!

Gebet der Schildkröte

… gefunden, als ich eigentlich was ganz Anderes gesucht habe. 🙂

„Ein bißchen Geduld,turtle in front of white background
lieber Gott,
ich komme schon!
Man muß seine Natur nehmen, wie sie ist!
Nicht ich habe sie gemacht!
Ich möchte keineswegs
dies Haus auf meinem Rücken kritisieren:
Es hat sein Gutes.
Aber gib zu, Herr:
Es ist reichlich schwer zu tragen!
Nun ja, laß
diesen Panzer und mein Herz
– die doppelte Klausur –
für Dich nicht ganz und gar verschlossen sein.

Amen.“


Aus: Carmen Bernos de Gasztold, „Gebete aus der Arche“
Bild: © Firma V – Fotolia.com

Erkenntnis …

der Tagung – ääähh – des Tages 🙂

Der Geist

… dann aber von Angesicht zu Angesicht

IMG_2247

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. (1. Korinther 13, 12)

Besuch auf dem Hülfensberg

Zwischen dem Bloggertreffen und dem Hochkirchentag / Herbstkonvent der Hochkirchlichen St. Johannes-Bruderschaft habe ich mir 2 1/2 ruhige Tage im Franziskanerkloster auf dem Hülfensberg (Eichsfeld) gegönnt. Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit, dieses Kloster und dort einen befreundeten Bruder zu besuchen.

Die Wallfahrtskirche hat mich besonders angesprochen.

Sehr schön war auch ein Ausflug nach Eschwege – mit einigen schönen evangelischen Kirchen und wunderbaren Fachwerkhäusern.

Am letzten Abend gab es noch eine Messe in einer schönen kleinen Barockkirche. Dabei durfte ich zum ersten Mal Glocken läuten.

Insgesamt habe ich die Zeit und die Gemeinschaft mit den Brüdern sehr genossen. Vielen Dank!

 

Kurzer Nachtrag zum Bloggertreffen

BlogertreffenZum Bloggertreffen in Erfurt muss ich gar nicht so viel schreiben. Das haben Peter Winnemöller und Andrea – und viele Andere – bereits ausführlich getan. Bei Andrea finden sich auch viele Links zu weiteren Berichten.

Deshalb möchte ich hier nur ganz kurz ergänzen, was für mich wichtig war:

  • Die große Bandbreite an Bloggern und das persönliche Engagement, das dahinter steckt, haben mich sehr ermutigt.
  • Eine kleine katholische Typenlehre trifft es auf den Punkt – genau so wie Peter mit seinen Zeichnungen dazu.
  • Nicht jeder muss alles abdecken. Unsere Vielfalt ist eine große Chance.
  • Ich freue mich darauf, an der Plaßmann-Challenge teilzunehmen.

Und an diejenigen, die Vereinnahmung befürchten: Auch künftig hindert uns niemand, zu schreiben, was uns auf dem Herzen liegt – auch dann nicht, wenn wir uns zusätzlich an „offizieller Seite“ einbringen.

Oration zum Fest Kreuzerhöhung

IMG_1490Gott, Du erfreust uns heute durch das festliche Jahresgedächtnis der Erhöhung des heiligen Kreuzes. Nun bitten wir: Laß uns im Himmel die Frucht der Erlösung durch Jesus Christus erlangen, dessen Mysterium wir auf Erden erkannt haben.

Oration in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus
(Übersetzung aus dem ‚Volksmeßbuch‘ von Urbanus Bomm OSB, gedruckt 1961)

Kreuzerhöhung – Was soll das mit den Reliquien?

IMG_1685Das Fest Kreuzerhöhung ist offensichtlich nicht leicht zu vermitteln. Ein Fest aus Anlass der Wiederauffindung des Kreuzes durch die Kaiserin Helena fordert auch Widerspruch heraus. Auf Facebook habe ich dazu eine sehr engagierte Diskussion verfolgen können. Letztlich ging es dabei nur am Rande um die Frage der Echtheit der Reliquie, sondern vielmehr viel grundsätzlicher um Sinn und Unsinn von Reliquien für das geistliche Leben überhaupt. Letztlich stehen sich dabei diejenigen gegenüber, die ‚geistlich‘ mit ‚rein geistig‘ gleichsetzen und diejenigen, die ihren Glauben auch von Greifbarem stärken lassen.

In einer ähnlich gelagerten Diskussion – damals ging es um die Heilig-Rock-Wallfahrt – habe ich geschrieben:

‚Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns‘ (Johannesevangelium 1, 14) Und davon, dass Gott real in die Zeit gekommen ist, leben wir als Christen. Daran hängt unsere Erlösung. Was ist so schlimm daran, sich an konkreten Orten und Gegenständen daran zu erinnern, dass die Evangelien keine Märchenbücher sind, sondern die Heilsereignisse wahrhaftig stattgefunden haben – zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte?

So ganz weit weg von der Bibel ist das mit der Reliquienverehrung nun auch wieder nicht – auch nicht im Neuen Testament. In der Apostelgeschichte gibt es z.B. einige interessante Sätze, die ganz gerne mal überlesen werden:

„Desto mehr aber wuchs die Zahl derer, die an den Herrn glaubten – eine Menge Männer und Frauen -, sodass sie die Kranken sogar auf die Straßen hinaustrugen und sie auf Betten und Bahren legten, damit, wenn Petrus käme, wenigstens sein Schatten auf einige von ihnen fiele.“ (Apostelgeschichte 5, 14-15)

„Und Gott wirkte nicht geringe Taten durch die Hände des Paulus. So hielten sie auch die Schweißtücher und andere Tücher, die er auf seiner Haut getragen hatte, über die Kranken, und die Krankheiten wichen von ihnen und die bösen Geister fuhren aus.“ (Apostelgeschichte 19, 11-12)

Manchmal frage ich mich, was eigentlich die Grundlage derer ist, die sich so so massiv und teilweise auch herablassend gegen jegliche Form von (Be)Greifbarem im geistlichen Leben wenden – Die Bibel? Oder eine aufklärerische Philosophie, die nur noch gelten lassen kann/will, was sich damit in Einklang bringen lässt? Man kann natürlich alles irgendwie mit Zeitbedingtheit oder frühen Verirrungen/Missverständnissen erklären. Es steht aber nun einmal drin, und nirgends lese ich von Distanzierungen davon.

Merken

Aus gegebenem Anlass

Zusammenfassung dieses Sommers.

Die ersten 50.000 Aufrufe

… sind erreicht. 🙂

50000

Blick vom Balkon

Der helle Vollmond vor 2 Tagen …

IMG_2066

… und ein doppelter Regenbogen heute.

IMG_2080

Ich bin immer wieder fasziniert, was ich manchmal direkt vor meiner Tür entdecken kann.

Ausflug zum ehemaligen Zisterzienserkloster Kamp

Nach längerer Zeit gab’s heute mal wieder einen Sonntagsausflig:

Nach Besuch der hl. Messe in St. Dionysius (Düsseldorf) bin ich mit einem Freund und Bruder nach Kamp-Lintfort gefahren, zum ehemaligen Zisterzienserkloster mit seinem barocken Terassengarten, einem kleinen Museum, der Klosterkirche, dem Klosterladen und dem Klostercafé.

Danach haben wir uns noch ein gemütliches Abendessen beim Kloster Knechtsteden gegönnt – nicht, ohne die Schafe nebenan zu besuchen.

Ein sehr zufriedenes schwarzes Schaf – oder zwei? 😉 :

IMG_2047

… und was mir in Berlin sonst noch vor die Linse kam

Galerie

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

Abschluss in Potsdam

Zum Abschluss meines Berlin-Urlaubs habe ich einen Tag in Potsdam verbracht und dabei sehr die Gastfreundschaft eines lieben Ehepaares genossen: Nach dem Mittagessen gab’s einen ausgedehnten Spaziergang am „Heiligen See“ direkt in der Nähe, mit einem Abstecher zu einer kleinen russisch-orthodoxen Kirche.

Und ansonsten war es schön, einander besser kennengelernt zu haben. Die Gespräche habe ich sehr genossen. Kurz: Ein sehr gelungener Abschluss!

Kulturtag, Namenstag, Feiertag!

Meinen gestrigen Namenstag – ich feiere ihn nach dem Kalender VOR der Liturgie- und Kalenderreform – habe ich diesmal mehr als angemessen feiern können:

Einen Großteil des Tages habe ich im Bode-Museum auf der Museumsinsel verbracht. Gemeinsam mit Claudia Sperlich habe ich die Stunden dort sehr genossen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Interessant fand ich auch die vielen verschiedenartigen Mariendarstellungen …

Diese Diashow benötigt JavaScript.

… und natürlich das „Schatzkästlein“.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach dem Kulturflash konnte ich den Abend langsam – ganz langsam – ausklingen lassen: Messbesuch mit anschließender Komplet und ein sehr ausgiebiges Abendessen mit einem lieben Freund. So wünscht man sich das!