Vor einiger Zeit kam die überraschende Anfrage des Kölner domradio, ob ich bereit sei, eine Woche lang die Auslegung des Tagesevangeliums zu übernehmen. Nun werde ich also in der nächsten Woche – vom 27. Oktober bis zum 01. November, von Montag bis Samstag – morgens um 7.55 Uhr live zum jeweiligen Evangelientext interviewt. Wiederholung jeweils um 22.35 Uhr.
Wer sich dafür interessiert, kann die Beiträge auch nach der Sendung auf der Website des domradio online anhören, und sie stehen dann ebenfalls in der Mediathek zur Verfügung.
Die Pimpfe des Herrn Alipius haben sich mächtig ins Zeug gelegt und die spannende Phase des „Schwester-Robusta-Award der deutschsprachigen Blogoezese“ eingeläutet.
Vor Kurzem habe ich diese DVD in die Hände bekommen, die vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg mit Unterstützung des Bonifatiuswerks herausgegeben worden ist. Im Begleitmaterial heißt es:
Dieser Film und das damit verbundene Begleitmaterial richten sich vor allem an:
Katechumenatsbegleiter/innen
Patinnen und Paten von Katechumenen
Studierende, pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie an alle, die an der Vorbereitung auf die Taufe Erwachsener interessiert sind
Sechs Erwachsene – 4 Frauen, 2 Männer – und ihre Katechumenatsbegleiter gewähren in einem 30-minütigen Film Einblick in die Vorbereitung auf die Taufe. Besonders aufgefallen sind mir dabei die sehr unterschiedlichen Zugänge sowohl der Taufbewerber als auch ihrer jeweiligen Begleiter. Gezeigt wurde neben der notwendigen Wissensvermittlung eine sehr individuelle Taufvorbereitung, in der die persönlichen Fragen und das konkrete Glaubensleben der Katechumenen einen großen Raum einnahmen.
In den Einzelportraits zeigen sich nochmal besonders die unterschiedlichen Wege, wie diese Taufbewerber angesprochen wurden: über die Musik, die Begegnungen in den Gemeinden, das Kennenlernen eines Klosters oder über die Jugendarbeit.
Auf der DVD befindet sich auch eine 25 Seiten starke PDF-Datei als Begleitmaterial. Neben einer Kurzinformation über die altkirchliche Taufpraxis ist hier sehr verständlich und gut strukturiert auch der Ablauf der Taufvorbereitung / des Katechumenats beschrieben – mit praktischen Hinweisen für die Verantwortlichen.
Außerdem noch:
Beispielhafte Konzepte der Katechumenatswege, die auch schon im Film auftauchen.
Einige Texte, die sich damit auseinandersetzen, wie Menschen Zugang zum Glauben finden
Eine weiterführende Literaturliste
Insgesamt empfand ich die DVD als sehr ansprechend. Mir persönlich hat sie Lust gemacht, mich evtl. ebenfalls in diesem Bereich engagieren zu wollen. Leider hat es aber auch den Eindruck hinterlassen, dass die Taufbewerber hauptsächlich mit gesondert gestalteten Gottesdiensten in Berührung kamen. Die Einbindung in Leben und Liturgie der Ortsgemeinde kam kaum zur Sprache. Die Subjektivität der Herangehensweise scheint mir gleichzeitig Stärke und Schwäche des Filmes zu sein. Andererseits kann es in einer solchen DVD ja nur um ein Schlaglicht gehen, dem eine weitere Beschäftigung mit dem Thema folgen muss. Und dazu gibt das Begleitmaterial ja auch Hinweise. Als „Appetithappen“ also sehr gelungen!
Die Nominierungen zum Blogoezesen-Preis ‚Robusta‘ habe ich diesmal eher halbherzig verfolgt und mich selbst auch gar nicht dazu geäußert. Und jetzt stelle ich erstaunt fest, dass kurz vor Schluss auch mein kleiner Blog Aufnahme gefunden hat, und zwar in der KategorieDialog:
Gesucht wird das Anti-Großmaul. Wer behält nicht nur in Debatten und Kommentaren einen kühlen Kopf sondern lädt auch zu respektvollem Austausch ein und zeigt sich für andere Meinungen offen?
Diese Nominierung freut mich besonders, weil ich – trotz manchmal spitzer Feder und Zunge – genau das zum Ziel habe. Gerade im Umgang von Christen unterschiedlicher Konfessionen wünsche ich mir diesen Respekt und diese Offenheit.
Und nochmals „hoppla“! Dafür gibt’s ja sogar noch einen zusätzlichen Sonderpreis!
Herzlichen Dank, das freut mich wirklich sehr! 😀
Weihrausch und Gnadenvergiftung – Begründung: „Heike bewegt sich so gekonnt zwischen hochrömischen Katholen und hochkirchlichen Protestanten, daß dies zwar manchmal irgendwie abseitig, aber auch sehr sympathisch deucht.“
Den hänge ich mir gleich mal dekorativ in die Seitenleiste.
Und wie es dazu kam, kann man ab hier im Kommentarbereich beim Herrn Alipius nachlesen. Danke, ich habe herzlich gelacht!
… gefunden, als ich eigentlich was ganz Anderes gesucht habe. 🙂
„Ein bißchen Geduld,
lieber Gott,
ich komme schon!
Man muß seine Natur nehmen, wie sie ist!
Nicht ich habe sie gemacht!
Ich möchte keineswegs
dies Haus auf meinem Rücken kritisieren:
Es hat sein Gutes.
Aber gib zu, Herr:
Es ist reichlich schwer zu tragen!
Nun ja, laß
diesen Panzer und mein Herz
– die doppelte Klausur –
für Dich nicht ganz und gar verschlossen sein.
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