Von der Adoption zweier „unberührbarer“ Katzen

Zitat

Seit 18 Jahre lebe ich nun zum erstem Mal wieder mit Katzen zusammen. Vorher hatte ich nur eine sehr kleine Wohnung (44 qm), hätte nur eine Katze haben dürfen und war ständig außer Haus – keine guten Bedingungen! Seit Juni 2023 lebe ich aber in einer 72qm-Eigentumswohnung und kann an 3 von 5 Tagen zuhause arbeiten. Also bin ich im Tierschutz auf die Suche nach zwei pelzigen Mitbewohnern gegangen, vorzugsweise welche, die bereits zusammen vermittelt werden sollen.

Fündig geworden bin ich beim „Katzenschutzbund Köln e.V.“. Hier waren zwei Katzen zu aufgeführt, die wegen ihreres scheuen Charakters nicht so ganz einfach zu vermitteln waren. Ich habe mich irgendwie gleich in die beiden „verguckt“, wobei natürlich auch die Tatsache mitspielte, dass es zwei ausgesprochen hübsche Tiere waren. Trotzem war ich nicht blauäugig, was mich erwartet. Die Website des Vereins hat es ebenfalls sehr klar gemacht: „Vorab Info an alle Interessenten: hierbei handelt es sich um 2 sehr scheue Tiere, die sich auf der Pflegestelle sehr gut angefreundet haben und wir diese Freundschaft nicht auseinanderreißen möchten (Gründe dazu in der Beschreibung). Daher suchen wir ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und mit Menschen, die bestenfalls schon Erfahrung mit scheuen Tieren haben. Die neuen Dosis sollen entspannt sein, viel Geduld aufbringen, gerne Zeit investieren, sich über jeglichen Kleinstfortschritt freuen können und dadurch weiter motivieren lassen. Wir sind überzeugt davon, dass sich die beiden im eigenen Zuhause noch gut entwickeln werden.“ Obwohl ich zwar Erfahrung mit Katzen habe, aber nicht mit scheuen, habe ich mich für die beiden Süßen beworben.

Der Kontakt mit der Pflegestelle war sehr angenehem, aber ich musste den Umzug immer weiter verschieben. Ich bin zwar schon Mitte Juni in die noch unrenovierte Wohnung umgezogen, doch die Renovierungsarbeiten zogen sich sehr lange hin. Erst Mitte November war der letzte Raum gestrichen und ein Umzug für die pelzigen Mitbewohner denkbar. In der Zwischenzeit bin ich dreimal zur Pflegestelle gefahren, um Kontakt mit den Miezen aufzunehmen, aber nur beim letzten Mal habe ich mehr zu sehen bekommen als zwei Paar Ohren und Augen in der Kiste unterm Bett. Anfang Dezember hat dann endlich doch – mit vielen Hindernissen – der Umzug stattfinden können.

In den ersten Tagen konnte ich mir nicht einmal sicher sein, dass tatsächlich beide Katzen in meiner Wohnung sind. Ich hatte wirklich die Befürchtung, eine Katze hätte sich zwischenzeitlich verdrückt, weil ich keinerlei Anzeichen von ihr habe finden können. Zum Glück konnte ich sie dann aber unter einem Schrank entdecken. Erst drei Wochen nach dem Umzug haben sich die beiden Süßen – pünktlich zum (westlichen) Weihnachtsfest – bei mir etwas entspannter gezeigt.

Soooo doof scheint das neue Frauchen also nicht zu sein. Ich freue mich sehr über die Fortschritte, und dass es den Katzen offenbar in dieser Konstellation gut geht. Auch wenn sie – noch – keine Schmusekatzen sind, freue ich mich doch darüber, dass sie immer entspannter werden.

Seitdem geht es mit meinen beiden Miezen voran: Leckerlis werden mittlerweile direkt aus der Hand genommen, der Kater lässt sich meist kraulen, während er die abendlichen Leckerlis aus der offenen Hand verspeist, die Katze nimmt die Leckerlis nun auch direkt aus der Hand – mittlerweile alles auch auf dem Sofa direkt neben mir.

Auch wenn ich hin und wieder den Kater kraulen kann, möchte ich immmer noch nicht wissen, wie ich mit beiden umgehen soll, wenn sie zum Tieraerzt müssen. Trotzdem ist es schon unfassbar schön, was jetzt bereits möglich ist.

 

Getrennt gemeinsam unterwegs

Vor genau 10 Jahren schrieb ich den Blogartikel „Unge(b)ahnte Wege gehen“. Er beginnt mit der Frage, die mir manche damals gestellt haben „Warum denn das schon wieder?“ Damals bezog sie sich auf meinen Eintritt in die Hochkirchliche St. Johannes-Bruderschaft.

Unge(b)ahnte Wege gehen

Heute habe ich diesen Artikel mehr oder weniger zufällig wieder gelesen und festgestellt, dass er für mich gerade wieder hoch aktuell ist. Heute werden sich in meinem Umfeld auch manche dieselbe Frage stellen, diesmal aber in Bezug auf meine Konversion in die Armenische Apostolische Kirche. Was ich damals als Option noch ausgeschlossen hätte, ist vor zwei Wochen geschehen.

Das Meiste von dem, was ich geschrieben habe, bestätigt sich aber erneut:

  • „Das hat aber noch nie bedeutet, dass ich alle anderen Prägungen wegschieben würde. Sie sind Teil des Weges, den Gott mit mir gegangen ist.“
    Das bedeutet es auch jetzt nicht. Ganz im Gegenteil, ich freue mich über die Bereicherung: »Prüft aber alles und das Gute behaltet.« – (1 Thess. 5, 21)
  • „Die Trennungen und Spaltungen in der Christenheit sind für mich nicht nur theoretisch eine offene Wunde.“
    Umso schöner war es, dass Freunde aus unterschiedlichen Kirchenfamilien diesen Schritt begleitet haben, auch wenn die Trennung – oder wie einer der Freunde es treffend nannte „das skandalon der Trennung“ – dadurch nochmals präsenter war.
  • „Aber es muss eben auch Christen geben, die diese Spannungen aushalten um der Einheit willen.“
    Diese Freunde haben sich um meinetwillen dieser Spannung konkret am Tag meiner Aufnahme in die Armenische Kirche ausgesetzt. Nicht umsonst habe ich einige von ihnen auch in der Johannesbruderschaft bzw. in ihrem Umfeld kennengelernt.
    Und ich muss auch damit leben, jetzt z.B. nicht mehr in meiner früheren Gemeinde in der römischen Kirche an der Kommunion teilnehmen zu können, auch wenn ich dort immer noch bei Website und Rundbrief unterstütze. Die Gemeinschaft (communio) geschieht nun eben in anderer Weise.
  • „Noch schöner, wenn diese Begegnung zustande kommt, ohne dass man danach gesucht hätte.“
    Nicht nur die Johannesbruderschaft, sondern auch die Armenische Kirche habe ich kennengelernt, ohne auf der Suche gewesen zu sein. Es sollte damals eigentlich nur ein freundschaftlicher ökumenischer Besuch sein – in beiden Fällen.

Richtung Osten …

Nicht wenige haben es schon geahnt, manche sogar noch lange vor mir selbst, dass ich mich irgendwann ganz der Armenischen Apostolischen Kirche anschließen würde. Ich habe mich nun also im doppelten Sinne neu orient-iert.

Seit über vier Jahren habe ich schon engen Kontakt zur Kölner Gemeinde in Niehl. Seit etwa zwei Jahren singe ich im Chor der Gemeinde und habe spätestens seitdem endgültig den Gaststatus verlassen. Die Konversion findet allerdings nicht deshalb statt, weil hier alles „so nett“ ist. Ich hätte das bequem so weiterlaufen lassen können wie bisher. Als Katholikin war ich ohne Abstriche in der Gemeinde willkommen. Aber mein theologisches Denken hat sich in einigen Punkten gewandelt. Die sich anbahnenden Umbrüche in der Römischen Kirche haben es mir dann zusätzlich erleichtert, diesen Schritt zu gehen.

Vorgestern, am 08.10.2023, war es dann so weit: Ich bin – mit Zustimmung und Segen des Armenischen Bischofs – in die Armenische Kirche aufgenommen worden. Da die Kirche die Taufe und Firmung anerkennt, geschah die Aufnahme im Anschluss an die Liturgie durch einen Ritus, der in etwa unsere westlichen Tradition der Tauferneuerung enthält, dann Vaterunser, (sehr ausführliches) Glaubensbekenntnis, (sehr ausführliches) Schuldbekenntnis mit Absolution, verschiedene Segnungen und schließlich die Kommunion – und natürlich noch eine Ansprache und das Gruppenfoto.

Sehr dankbar bin ich für die Gemeinde, die mich sehr herzlich aufgenommen hat und für die Freunde, die diesen Schritt begleitet haben. Einer dieser Freunde kommentierte dazu: „… mit der Anwesenheit von byzantinischen und lateinischen Kirchenangehörigen war heute die gesamte Kirche von Ost und West anwesend“.

Gruppenfoto mit Pfarrer und Freunden (leider fehlt hier der, der das Foto gemacht hat)
… und einzelner Dame 🙂


Hier noch ein paar Eindrücke aus der Gemeinde:

Liturgie der Armenischen Kirche


„Tag der offenen Tür“ im Sommer diesen Jahres

Dinge mit Geschichte(n) – ein ungeplantes Tattoo

Auch wenn es kein „Ding“ ist, hat es doch seine Geschichte – mein Tattoo eines (armenischen) Kreuzes, mit dem ich selbst nie gerechnet hätte.

Im April – zum orthodoxen Ostertermin – habe ich eine Israelwallfahrt mit einer fast ausschließlich armenischen Gruppe gemacht. Die Armenische Kirche feiert eigentlich nur im Patriarchat von Jerusalem das Osterfest zum orthodoxen Termin, sodass wir es alle im Prinzip zum zweiten Mal gefeiert haben.

Am Mittwoch der (orthodoxen) Karwoche kam in den Gesprächen plötzlich das Thema Tattoo-Studio auf. Einige hatten wohl Kontakt mit einem Studio im armenischen Viertel aufgenommen und einen Termin erbeten. Jetzt sollte eine Liste erstellt werden, wer zu diesem Termin am letzten Tag unseres Aufenthaltes ein (Kreuz)Tattoo wollte. Von einem früheren Termin wurde uns abgeraten, weil wir noch zum Toten Meer wollten. Frisches Tattoo und Salz-Lake ist gar keine gute Kombination!

Die Nachfrage hatte mich völlig überrumpelt, denn ich konnte absolut nicht nachvollziehen, warum es jetzt plötzlich um Tätowierungen ging. Ich habe mich jedenfalls nicht mit auf die Liste setzen lassen.

Aber das Thema hatte sich dennoch in meinem Kopf festgesetzt. Eine Tätowierung aus einer Gruppendynamik heraus ist aber eine ziemlich schlechte Idee. Also habe ich mir Zeit genommen, darüber nachzudenken und mich auch mit einem guten Freund zu besprechen: „Lasse ich mich durch die Gruppendynamik motivieren?“ – „Was ist, wenn wir als Christen unter Druck geraten sollten und ich mich dadurch angreifbar mache?“

Dann habe ich mich an die koptischen Christen erinnert, die tatsächlich jetzt bereits unter Druck stehen und ihren Glauben auch durch ein gut sichtbares Tattoo bekennen. Im Laufe des Sonntags wurde mir dann klar, dass ich das doch machen möchte – wenn noch ein Platz auf der Liste frei wäre. Nun, er war frei, weil einige die Tätowierung doch noch vorgezogen haben. Also habe ich mich am vorletzten Tag entschlossen, mir am letzten Abend in Jerusalem ein Tattoo stechen zulassen:

 

Erst im Nachgang habe ich erfahren, dass es offenbar eine sehr alte Tradition ist, sich bei einer Jerusalemwallfahrt ein Kreuz tätowieren zu lassen. In der armenischen Kirche ist jemand, der eine Wallfahrt nach Jerusalem gemacht hat jemand, der den Tod gesehen hat (wegen der Gefahren). Hier und auch in anderen östlichen Kirchen ist es völlig normal, sich in Jerusalem tätowieren zu lassen. Im Nachhinein haben mir armenische und auch orthodoxe Christen ihre entsprechenden Tattoos gezeigt. Auch ein älterer katholischer Priester hat kommentiert: „Es gibt also noch die alte Tradition in Jerusalem. Gottes Segen!“

Damit wurde ich also – ohne es vorher zu wissen – Teil einer größeren ökumenischen Gemeinschaft, die eine jahrhundertelange Tradition weiterführt. Das macht mir diese Tätowierung noch einmal deutlich wertvoller.

Im Übrigen ist sie auch ein Zeichen, das mich nochmal stärker mit der Armenischen Kirche verbindet, mit der ich mich zunehmend identifiziere.

Anmerkung: Ja, die Tätowierung war schmerzhaft, aber lange nicht so sehr, wie ich mir das vorgestellt hätte.

 

Dinge mit Geschichte(n) – eine koptische Ikone

'Flucht nach Ägypten' - Kopitische Ikone

Passend zum heutigen Gedenktag der Unschuldigen Kinder:

Im Sommer, bei meinem letzten Aufenthalt im koptischen Kloster in Höxter-Brenkhausen, habe ich im Klosterladen diese handgemalte Ikone der ‚Flucht nach Ägypten‘ gesehen. Sie hat mich sofort angesprochen, weil sie für uns hier eine recht ungewöhnliche Darstellung ist, aber doch gut mit dem korrespondiert, wie diese wichtige biblische Episode sonst dort im Kloster dargestellt wird.

Ich habe die Gelegenheit nicht nur genutzt, diese Ikone zu erwerben, sondern auch den Bischof gebeten, sie mir vor Ort zu segnen. Sie ist also gleich in mehrfacher Hinsicht eine Verbindung zu den koptischen Glaubensgeschwistern.

»Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: ‚Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.’« (Matthäusevangelium 2, 13-15)


Weitere Darstellungen im Kloster – innerhalb und außerhalb der Kapelle:


Außerdem habe ich mir gleichzeitig dort noch eine Ikone des hl. Erzengels Michael zugelegt und ebenfalls direkt vor Ort segnen lassen.

Gepflanzt an Wasserbächen

Heute habe ich zum ersten Mal seit über 15 Jahren eine eine andere Krippe aufgebaut, als bisher. Ich musste also ganz neu überlegen, wie ich sie gestalten möchte. Eine Konstante bleibt aber: Es gibt es eine Wasserstelle mit einem Baum und daneben einen Brunnen – und jedes Jahr kommt mir dabei Psalm 1 in den Sinn:

„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“

(Psalm 1, 1-3)

Vom Versuch, Traditionen zu verbinden

In diesem Jahr habe ich den Versuch unternommen, unseren westlichen Adventskranz mit der armenischen Variante zu verbinden, weil mir mittlerweile beide Traditionen wichtig geworden sind.

Seit etwa 2 ½ Jahren habe ich enge Kontakte zur Armenischen Gemeinde hier in Köln, besuche regelmäßig die Liturgien und singe mittlerweile auch dort im Chor. Seit zwei Jahren ist es mir auch wichtig, nicht nur unser Weihnachten am 25. Dezember zu feiern, sondern auch das Weihnachtsfest der Armenischen Kirche am 6. Januar, das mit Epiphanie zusammenfällt.

Der armenische Adventskranz hat 7 Kerzen und eine große Christuskerze, die am Weihnachtsfest (also am Abend des 5. Januar) angezündet wird. Und weil der armenische Advent (Յիսնակ / „Hisnak“ genannt) 7 Wochen hat, wird bereits heute die erste Kerze angezündet.

Meine Variante hat dann noch zusätzlich eine kleine weiße „Christuskerze“ (für unser Weihnachtsfest) auf dem Kranz. Ab da werden die Kerzen auch heller – ähnlich unserer Tradition, an Gaudete ein aufgehelltes Violett zu nutzen. Er ist also eine Verbindung des armenischen Adventskranzes mit unserem westlichen.


Sehr hörenswert ist auch dieser Beitrag zum armenischen Hisnak / Advent:


Das Schöne am Adventskranz ist ja, dass er zwar eine schöne Tradition ist, aber nicht so festgelegt, dass man ihn nicht auch anpassen könnte. Als ursprünglich evangelische Erfindung ist er sowieso eine Verbindung mehrerer Traditionen.

Auch zum Thema:

Ein Adventskranz ist ein Adventskranz

Dinge mit Geschichte(n) – koptische Kreuze

…erst eines selbst gekauft und dann eines geschenkt bekommen. 🙂

Bei meinem Urlaubsaufenthalt im koptisch-orthodoxen Kloster in Brenkhausen habe ich mir als Zeichen der Verbundenheit ein koptisches Kreuz gekauft. Der Aufenthalt, die Begegnungen mit Bischof Damian und das herzliche Willkommen haben mich so beeindruckt, dass es mir wichtig war, auf diese Weise auch die koptische Kirche im Blick zu behalten. Es war mir aber klar, dass ich es nicht tragen würde, denn dafür ist es deutlich zu groß. Ich käme mir sonst vor wie mit einem bischöflichen Pektorale.

Beim Klostermarkt Dalheim Ende August bin ich Bischof Damian wieder begegnet. Das koptische Kloster hatte dort auch einen Stand und der Bischof war länger als sonst selbst dabei geblieben. An diesem Stand gab es kleinere koptische Kreuze in verschiedenen Farbkombinationen zu kaufen – auch in derselben Kombination wie mein bereits erworbenes. Als ich mir das dann während unseres Gespräches kaufen wollte, hat es mir der Bischof kurzerhand geschenkt. Es passte von der Größe und von der Länge des Bandes genau zu mir. Dieses bischöfliche Geschenk trage ich nun sehr gerne.

Im Kloster in Brenkhausen hängt zur besonderen Art der koptischen Kreuze diese Erklärung:


Das koptische Kreuz

Ein koptisches (Ägyptisches) Kreuz besteht aus Leder.

Um Leder zu gewinnen, muß ein Tier geschlachtet werden; also ein Symbol für die Opferung Jesus Christus.

Wir tragen Kreuze weder aus Gold noch aus Silber, um die Gefühle armer Menschen nicht zu verletzten oder zu provozieren.

Am Ende jeden Armes des Kreuzes finden sich drei Kreise; die erinnern an die Dreifaltigkeit.

Jedes Kreuz trägt an seinen Enden also insgesamt 12 Kreise; die erinnern an die zwölf Apostel.

In der Mitte des Kreuzes sind vier Kreise vorhanden; sie erinnern an die vier Evangelisten.

Das Koptische Kreuz hat kein Corpus (Kruzifix), weil wir an die Auferstehung glauben.

Das Kreuz wird von den Mönchen und Nonnen geflochten, im Rahmen Ihrer Aktivität „Ora et Labora“.

Das Kreuz ist für uns kein Leidenszeichen, sondern ein Siegszeichen.

Wir tragen das Kreuz als Segen, Bekenntnis, Schutz und Teil unserer christlichen Identität.

Das Kreuz hängt an den höchsten Stellen unserer Kirchenkuppen, Glockentürme oder an den Spitzen der Ikonenwände in der Kirche.


 

Dinge mit Geschichte(n) – Eine besondere Kerze

Vor ziemlich genau 6 Jahren habe ich meine erste Kerze selbst verziert. Aber das ist nicht das, was diese Kerze zu einer besonderen Kerze macht. Sie markiert eine entscheidende Station auf meinem Weg, denn heute vor 6 Jahren wurde ich als Schwester Hannah endgültig in die Hochkirchliche St.-Johannes-Bruderschaft aufgenommen.

Hier sind Wege zusammen gelaufen, von denen ich vorher gedacht hätte, dass sie sich nur schwer miteinander verbinden lassen. Und sie gehen weiter in Richtungen, die ich mir zu der Zeit noch überhaupt nicht hätte vorstellen können.


 

Mehr dazu:

 


 

Dinge mit Geschichte(n) – Anti-Kalenderspruch

Während einer mehrwöchigen Reha habe ich dieses Bild fabriziert. Damit habe ich einen Spruch ins Bild gesetzt, den ich schon vor längerer Zeit geprägt habe.

In der konkreten Situation dort in der Klinik sind mir die omnipräsenten Kalenderspruchweisheiten irgendwann gewaltig auf die Nerven gegangen. Ich mag es nicht besonders, mit Durchhalteparolen und bemüht positven Botschaften anhaltend „beglückt“ zu werden. Darum habe ich beim abendlichen Kreativangebot diesen Spruch als Anti-Kalenderspruch umgesetzt.

In der gerade bestehenden Situation bekommt er leider eine neue Aktualität, denn gerade droht einer der Stühle unter mir weggezogen zu werden – nämlich durch die rigorose Ausgrenzung der traditionellen Liturgieform und Gefährdung der mit ihr verbundenen Gemeinschaften. Ein wesentlicher Teil meiner geistlichen Heimat ist bedroht.

Lesenswert dazu: Nein zur alten Messe: Papst Franziskus stösst einen Entscheid seines Vorgängers um und gefährdet damit die Autorität des Amts

In den dazugehörenden Diskussionen und Publikationen stelle ich zudem fest, dass ich auch da zwischen allen Stühlen sitze – und mit meiner Positionierung gerade „Prügel“ von mindestens drei sehr verschiedenen Seiten kassiere.

Und dabei fällt mir zunehmend auf, dass meine innere Kehrseite offenbar an Breite nicht mit der körperlichen mithalten kann. Also hoffe ich mal auf das Ausbleiben einer dadurch bedingten Schieflage.

Dinge mit Geschichte(n) – Eine Segensgabe

Gerade heute am Fronleichnamsfest blicke ich auf diese armenische Hostie. Sie habe ich erhalten – gesegnet nicht geweiht – als ich das erste Mal die armenische Gemeinde hier in Köln besucht habe.

Mit zwei Freunden habe ich Mitte August 2018 – am Fest Maria Himmelfahrt – zum allerersten Mal die Liturgie der Armenisch-Apostolischen Kirche besucht. Einen der Diakone hatte ich im Vorfeld bei einer anderen Gelegenheit schon kennengelernt. Zuerst hat er dafür gesorgt, dass wir das zweisprachige Liturgiebuch bekommen haben und aus einer der hinteren Reihen ganz nach vorne in die zweite Reihe eingeladen wurden. Auch während der Liturgie wurde immer wieder dafür Sorge getragen, dass wir uns im Buch und damit in der Liturgie zurechtfinden. Nachdem wir nach der anschließenden Traubensegnung auch noch von den Trauben was abbekommen haben, dachte ich eigentlich schon, das sei’s nun gewesen mit dem schönen Besuch bei den ökumenischen Geschwistern.

Doch plötzlich steht neben uns der Pfarrer der Gemeinde, noch immer in liturgischer Kleidung. Er segnete die kleinen Brote, die sonst auch als Hostie verwendet werden, und überreichte sie uns Gästen als Segensgabe. Der Diakon erklärte uns dann, dass sie in Salz oder Reis getrocknet und dann aufbewahrt werden. Seitdem ist es für mich ein besonderes Zeichen der Verbundenheit auch über Kirchengrenzen hinweg. Nur in der Osterzeit lasse ich es allerdings offen liegen. Ansonsten ist es vor Staub und Feuchtigkeit geschützt in einer Dose aus Speckstein verwahrt.

Die nächste Überraschung war dann, dass wir „selbstverständlich“ noch zum gemeinsamen Essen eingeladen waren und die große Gastfreundschaft und den Austausch genießen konnten. Ich hoffe inständig, dass es bald wieder möglich sein wird, auch nach der Liturgie wieder zusammen zu sein.

Hier hat meine Verbindung zur armenischen Gemeinde ihren Anfang genommen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie einmal so intensiv werden würde – weshalb auch in dieser Serie einige Dinge aufgetaucht sind bzw. noch auftauchen werden, die damit in Verbindung stehen.

Dinge mit Geschichte(n) – Stuhlkreis-Zeichnung

Mittlerweile hat sich bei mir eingebürgert, zumindest die runden Geburtstage zu feiern. Den 40. und den 50. Geburtstag habe ich mit den Patres der Petrusbruderschaft in deren Kölner Niederlassung feiern können – gemeinsam mit meinem relativ ökumenischen Freundeskreis.
Zum 50. Geburtstag habe ich von einem befreundeten Grafiker diese Original-Zeichnung bekommen. Eine weitere Variation aus der Reihe nicht ganz ernstgemeinter Stuhlkreise.
Fun Fact: Damals konnte noch niemand von uns wissen (auch ich nicht), dass ich irgendwann beginnen würde Line Dance zu tanzen – einen Western-Tanz 😀

Dinge mit Geschichte(n) – Schmuckkreuz

Wenn heute schon Muttertag ist, lasse ich mal das „Mädchen“ in mir zum Vorschein kommen und teile meine Freude an diesem Schmuckkreuz. Es ist noch ganz neu und erst seit Ostern in meinem Besitz.

Die Osternacht habe in diesem Jahr in der armenischen Gemeinde mitgefeiert. Noch vor der Liturgie hat mich ein Gemeindemitglied dort angesprochen, mit dem ich bisher gar nicht so viel persönlichen Kontakt hatte: Er habe ein Kreuz gemacht, das er mir schenken wolle, und zwar nach der Liturgie. Wirklich viel vorstellen konnte ich mir da noch nicht.

Nach der Liturgie habe ich dann ein eingepacktes Geschenkpäckchen bekommen mit der Erklärung, es sei ein Kreuzanhänger. Außerdem hat er noch ein bisschen ausführlicher erzählt, wie es dazu kam, dass er mir – und wohl auch noch einigen anderen – ein solches Schmuckstück schenken will. Ausgepackt hatte ich es da, mitten in der Kirche, allerdings noch nicht.

Zuhause war dann die Überraschung groß, denn mit solch einem Schmuckstück hätte ich nicht gerechnet. Dass es Handarbeit ist, wusste ich zwar schon, aber dass da ein 6,5 cm großes Kreuz aus Silber mit vielen funkelnden Steinen vor mir liegt, hätte ich nie erwartet.

Wahrscheinlich werde ich es eher nur zu besonderen Gelegenheiten wirklich tragen, aber es hängt an meiner Pinnwand, wo ich mich täglich daran freue.

 

Dinge mit Geschichte(n) – Ein armenisches Kreuz

In loser Folge möchte ich ein paar Dinge vorstellen, die mir wichtig sind, weil sie oft mit einer Geschichte verbunden sind. Inspiriert wurde ich dazu von zwei Facebook-Freunden – einer hatte die Idee, ein anderer hat sie wieder aufgegriffen.

Den Anfang macht ein armenisches Holzkreuz. Bekommen habe ich es, als ich im Frühjahr 2019 bei der Amtseinführung des neu geweihten Bischofs der Armenisch Apostolischen Kirche für Deutschland hier in Köln dabei sein durfte. Br. Barnabas – ein Freund und Bruder aus der Hochkirchlichen St.-Johannes-Bruderschaft – und ich haben nach der Liturgie auch am anschließenden Empfang teilgenommen. Wir dachten uns aber, dass wir wirklich nicht so wichtig seien, dass wir uns unter die Gratulanten aus Politik und Kirche mischen müssten. Also blieben wir erstmal an unserem Stehtisch. Als der Saal sich zu leeren begann, stand der Bischof aber plötzlich an unserem Tisch und überreichte uns das Geschenk, das alle Gratulanten bekommen haben – eben dieses Kreuz und ein Bild seiner Bischofsweihe. Gehen wir nicht zum Bischof, kommt der Bischof halt zu uns. 🙂

Seitdem steht das Kreuz an meinem Gebetsplatz.

Die Geschichte wäre hier zuende, wenn ich nicht die Idee gehabt hätte, das Kreuz zu nutzen, um mit seiner Hilfe ein Weihnachtsgeschenk für den Bischof, den Pfarrer und einen Diakon der Gemeinde anzufertigen. Ich hatte die Idee, Kerzen herzustellen mit den jeweiligen Weihedaten und diesem Kreuz als Wachsverzierung. Gegossen wurden die Kerzen aus Wachs, das von Altar- und Osterkerzen stammte – also bei uns schon einmal auf oder am Altar gestanden hat.

Es war schön zu erleben, dass diese persönlichen Geschenke und der ökumenische Gedanke dahinter wirklich ankamen. Ich hätte allerdings nie damit gerechnet, das zwei der Kerzen ihren festen Platz mitten auf dem Altar finden würden!

Foto: Avedis Garinian

Zwei Tage, drei Konfessionen … und nochmal ausgiebig Weihnachten feiern

In diesem Jahr habe ich mir für den 6. Januar endlich einmal Urlaub genommen. Seit vielen Jahren singe ich bereits in der Oekumenischen Choralschola Köln, die jedes Jahr an Epiphanie / Epiphanias im Gottesdienst in der Antoniterkirche singt. Dafür hätte ich zwar nicht Urlaub nehmen müssen, aber ich habe mir vorgenommen, den 6. Januar in diesem Jahr zu einem zweiten Weihnachtsfest werden zu lassen.

Begonnen hat dieses zweite Weihnachten aber bereits am Sonntagabend mit dem Besuch der Liturgie bei der stets gastfreundlichen Armenischen Gemeinde Köln (Facebook), die am 5. Januar ihren Heiligen Abend feiert. Die feierliche Liturgie, habe ich mittlerweile sehr schätzen gelernt, und der Besuch dort war der optimale Beginn für eine ausgiebige Würdigung des Hochfestes. Ganz zu schweigen von den kurzen aber sehr herzlichen Begegnungen im Anschluss! Schön, dass meine beiden Begleiter, die zum ersten Mal die dortige Liturgie besucht haben, das ähnlich empfunden haben.

Das Licht – vom Altar kommend und in die Gemeinde hinein weiter verbreitet – hat unbeschadet den Weg zu mir nach Hause gefunden.

Der Montagmorgen begann mit dem Pontifikalamt im Dom – hauptsächlich deshalb, weil es der Auftakt zum traditionellen Dreikönigs-Bloggertreffen (#3kbt20) war. Auf dem Weg dorthin habe ich doch tatsächlich zum ersten Mal – ich lebe ja auch erst seit fast 20 Jahren in Köln – bewusst den „Dicken Pitter“ wahrgenommen.

Im Dom war natürlich an einen Sitzplatz gar nicht zu denken, aber ein guter Stehplatz ist auch nicht schlecht. Über die klare Predigt unseres Erzbischofs habe ich mich besonders gefreut. Das war für mich dann der zweite sehr feierliche Gottesdienst zum Hochfest – mit anschließender Prozession zum Dreikönigsschrein und unter ihm hindurch.

Das Hochamt ist übrigens in kompletter Länge auch auf Youtube zu finden.

„Auf den (x)ten Heiligen Dreikönig“

Dann kam der gemütliche Teil: Brauhausbesuch mit knapp 10 Bloggern (darunter 2 Blogerinnen 🙂 ). Es war schön, endlich mal einige Personen persönlich zu treffen, die man sonst nur aus den Sozialen Medien kennt – oder überhaupt zum ersten Mal zu begegnen. Schön war auch, dass ein guter Freund und Mitbruder zum ersten Mal mit dabei sein konnte. Da sage noch einer, die „Sozialen Medien“ würden reale Beziehungen behindern! Der heiligen Drei Könige wurde ebenfalls reichlich gedacht – eine alles andere als puritanische Veranstaltung. Leider mussten wir uns allerdings relativ früh verabschieden.

Um 16 Uhr standen nämlich bereits Einsingen und Probe für den Epiphanias-Gottesdienst mit Gregorianischem Choral in der Antoniterkirche an. Bis dahin sollte ich wieder halbwegs fit sein, genau wie mein Mitbruder, der die Schola leitet.

Auf diesen Gottesdienst freue ich mich immer ganz besonders. Ich liebe die Gregorianischen Gesänge des Festes und ich liebe es während des Gangs zur Krippe der Gemeinde mein Lieblings-Weihnachtslied teilweise solistisch singen zu dürfen. „Ich steh‘ an Deiner Krippen hier“ umrahmt nämlich den Krippengang.

Überhaupt habe ich diesmal recht viel solistisch singen dürfen:

Teile im Alleluja („Vidimus stellam“) – gemeinsam mit einer weiteren Scholasängerin:

„Ich steh‘ an Deiner Krippen hier“ (Strophen 2+3):

Das Offertorium „Reges Tharsis“ – gemeinsam mit einem weiteren Sänger:

… und die Verse der Communio – ebenfalls mit einem weiteren Sänger

Warum ich so viel darüber schreibe, Fotos und Audiodateien einbinde? Zum ersten, weil es für mich selbst wunderbare Tage waren. Zum zweiten aber auch, weil ich gerne einen kleinen Eindruck vermitteln möchte von der Atmosphäre, Ästhetik und „Temperatur“ des Festtages in den verschiedenen Traditionen. Ein großer Reichtum, der uns da zur Verfügung steht, und es bleibt doch das eine Fest und die Verehrung des einen Herrn!

Unerwarteter Blog-Rückblick

An Silvester sind wir es ja gewohnt, mit jeder Menge Rückblicken auf das (fast) vergangene Jahr konfrontiert zu werden. Ich hatte in den letzten beiden Tagen auch einen Rückblick, allerdings auf die Jahre 2016 und 2017.

Nachdem mein Blog im letzten Jahr gehackt wurde, bin ich davon ausgegangen, dass die Beiträge von etwa 3 Jahren verloren gegangen sind. Die Postings aus 2018 konnnte ich noch rekonstruieren, aber mindestens 2 Jahre wähnte ich endgültig verloren.

Beim Aufräumen in meinen Dateien habe ich gestern allerdings festgestellt, dass ich Ende 2017 offenbar doch eine Sicherung meiner Beiträge gemacht habe. Somit konnte ich die Lücke unerwartet doch noch schließen. Nur die Bild- und Videodateien fehlten noch.

Die letzten beiden Tage habe ich also größtenteils damit verbracht, ca. 365 Fotos, Videos und Tondateien hochzuladen und wieder neu in die Beiträge einzufügen. Damit sind meine Beiträge nun wieder nahezu lückenlos verfügbar und der Blog wieder fast komplett. Nur die Linkliste und ein paar Schlagwörter fehlen noch. Ich bin sehr froh, dass diese ärgerliche Lücke nun geschlossen ist.

Noch dankbarer bin ich allerdings für die schönen Erlebnisse, die ich in den beiden bisher noch fehlenden Jahren hatte und an die ich durch die Beiträge mit den dazugehörenden Fotos und Videos nochmals erinnert wurde!

Sticheln erlaubt

Die Weihnachtszeit ist noch nicht ganz vorbei, und ich beschäftige mich bereits mit österlichen Vorbereitungen. Diesmal sind es jedoch noch nicht erste Proben für die österlichen Gesänge, sondern vielmehr meine ersten Versuche, das sticken zu erlernen. Eine Kollegin hat mich bei meinen ersten Gehversuchen mit der Sticknadel freundlicherweise hilfreich begleitet. Herzlichen Dank dafür!

Eines der ersten größeren Ziele ist es, eine Weihkorbdecke zu besticken und ein paar Osterfahnen. Mein erstes Ausprobieren war deshalb bereits ein österliches Motiv, das zu einem Lesezeichen wurde.

Wenn ich bis Ostern fertig werden will, sollte ich allerdings so langsam mit der Decke und den Fahnen beginnen, sonst wird’s eng.

»Dass alle eins seien…« – Glieder am Leib

Pünktlich zu meinem Namenstag 😉 ging der Relaunch der Website der Hochkirchlichen St. Johannes-Bruderschaft online. Darin findet sich auch ein kleiner Text darüber, wie das Sein in der Bruderschaft meinen Alltag beeinflusst:

Leben in der Bruderschaft

“Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.” (1. Kor. 12, 20-21)

Fotos aus über 30 Jahren

Heute sind sie mir in die Hände gefallen: Fotos aus etwas über 30 Jahren – vom Führerscheinfoto über diverse Fotos für Bewerbungen oder Ausweise bis zum aktuellen Foto für den nächsten Personalausweis.

Veni sancte Spiritus – Pfingstsequnz während der heutigen hl. Messe

Mit der Pfingstsequenz, die diesmal ein Mitbruder und ich gestern und heute in der hl. Messe singen durften, wünsche ich allen ein gesegnetes und geisterfülltes Pfingstfest!