Wer an einem Ort wie Wigratzbad die Weihnachtsfeiertage verbringt, erlebt die unterschiedlichsten Leute mit den unterschiedlichsten Frömmigkeitsstilen: süddeutsch-volksfromm, hochliturgisch – und alles dazwischen. Wer an solch einem Ort die Feiertage verbringt und sich selbst seit einiger Zeit in einer gewisse Distanz zur Glaubenspraxis erlebt, wird – gelinde gesagt – herausgefordert.
In einer solchen Situation habe ich wieder einmal erleben können, welche Unterstützung die Gemeinschaft der Gläubigen sein kann. Es hat gut getan, einfach in der Vesper des Priesterseminars zu sein. Nur da sein, nichts mitbeten müssen, sich einfach wortlos dem Gebet anschließen können. Weil andere die Aufgabe des liturgischen Gebets übernehmen, kann auch meine Wortlosigkeit zum Gebet werden – mitgetragen vom Gebet der anderen. Für mich wars’s ein optimaler Anknüpfungspunkt.
So sehr ich das Stundengebet/Brevier schätze, manchmal bin ich wirklich froh, als Laie diese Freiheit zu haben und nicht an vorderster Front zu stehen. Auch das eine Form der gegenseitigen Ergänzung.
Und wieder kommt mir in den Sinn, was ich früher schonmal hier geschrieben habe.
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