Armenienreise 2026 – zwei Tage im Süden des Landes

Den 3. und vierten Tag der Reise haben wir im Süden des Landes verbracht, mit einer Übernachtung und Dzoraget.

27. Mai 2026

Nach dem Auschecken ging die Fahrt zum Sewansee, einem 1900 m hoch gelegenen See von der doppelten Größe des Bodensees. Um das Kloster Sewanavank zu erreichen muss man aber erst einmal 232 Stufen bewältigen. Die mühe wird aber belohnt mit einer wunderbaren Aussicht.

Von dort aus ging es weiter in die „Schweiz Armeniens“ zum Kurort Dilijan. Vegetation und Baustil haben hier tatsächlich etwas von der Schweiz. Hier kann man auch die Verkaufsstände von Künstlern besuchen und hochwertige Souveniers kaufen. Danach ging es wieder zu einem reichhaltigen Mittagessen.

Oberhalb der Stadt Alaverdi liegt das Kloster Haghpat. Die Ausmahlung ist noch teilweise erhalten. Hier gibt es auch einen der seltenen Kreuzsteine, die den Gekreuzigten zeigen. Sie heißen „Amenaprgitsch“ (Allerlöser) und es gibt nur insgesamt 16 von Ihnen. In der ehemaligen Bibliothek sieht man die Löcher im Boden, die Gefäße beherbergen in denen teils Schriften in Sicherheit gebracht werden konnten und teils Wein aufbewahrt wurde, die gleichzeitig die Feuchtigkeit reguliert hat.

28. Mai 2026

Nach der Übernachtung in Dzoraget haben wir das Atelier von Meister Bogdan besucht, der Kreuzsteine fertigt aber auch sonst künstlerisch tätig ist. Vor zwei Jahren war ich schon einmal da und habe darüber auch ein bisschen mehr geschrieben.

Es folgen der Besuch einer ehemaligen Festung, die jetzt Veranstaltungsort ist und Mittagessen im Fischrestaurant.

Am Nachmittag sind wir zur Stadt Gyumri gefahren. Vor zwei Jahren hatte ich keine Gelegenheit, die Erlöserkirche dort zu sehen, deshalb habe ich mich auf sie beschränkt.

Anschließend ging es zur St. Gregor Kathedrale in Aruch, bevor wir wieder nach Jerewan zurückgefahren sind.

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