Rezepte-App “Mjum”

Im Vorfeld meines geplanten glutenfreien Adventskalenders möchte ich noch auf eine Rezepte-App hinweisen, die ich nutze. Diese generiert auch die PDF-Dateien, die ich im Kalender bei meinen eigenen gesammelten Rezepten verlinke.

Die BRIGITTE-App “Mjum” ist ein kostenloser Rezept-Manager mit vielen Möglichkeiten:

  • Eigene Rezepte können eingegeben werden.
  • Rezepte können von Büchern oder Ausdrucken eingescannt und ausgelesen werden.
  • Von vielen Internetseiten werden Rezepte als solches erkannt und können einfach importiert werden.
  • Es gibt die Möglichkeit nach Belieben Kochbücher anzulegen, mit denen die Rezepte verkünpft und geordnet werden können.
  • Zudem kann man noch verschiedene Schlagwörter vergeben.
  • Bei jedem Rezept kann man die Ansicht “jetzt kochen” nutzen, die ablenkungsfrei und in gut lesbarer Schrift jeweils nur einen Schritt zeigt, mit der Möglichkeit an jeder Stelle zur Zutatenliste zu wechseln (und wieder zurück).
  • Die App ist in der Lage, Portionen hoch- bzw. runterzurechnen.
  • Schließlich können alle diese Rezepte auf verschiedenen Wegen geteilt werden – Mail, WhatsApp. Threema, Telegram, SMS. Dabei wird auch automatisch eine ansprechende PDF-Datei generiert.

Alles sehr praktisch! “Mjum” ist verfügbar für iOS und Android.

Adventskalender geplant

Im letzten Jahr habe ich auf meinem Blog den Adventskalender die Blogoezese mit geistlichen Themen beherbergt. Ob es einen solchen in diesem Jahr geben wird, vermute ich eher nicht. Es ist da etwas ruhiger geworden.

Nun hatte ich spontan die Idee, einen Adventskalender anderer Art zu planen. Ich selbst muss aufgrund einer Zöliakie glutenfrei leben und ich habe auch einige (Facebook-)Freunde, die auf Gluten verzichten (müssen). Entsprechend möchte ich in meinem Adventskalender glutenfreie Rezept (nicht nur) für die Weihnachtszeit sammeln und hoffe auf rege Beteiligung. Dann könnte hier eine schöne Sammlung entstehen.

Man muss auch nicht das Rad neu erfinden. Ich habe viele sehr gute Rezepte im Netz gefunden. Wenn sie erprobt sind, gebe ich es gerne weiter – mit oder ohne Modifizierungen.

Ich bin selbst gespannt, wie vielfältig das Ergebnis sein wird. Wenn sich niemand beteiligt, müsst ihr halt nur mit meinen Lieblingsrezepten Vorlieb nehmen. 😉

Besuch im Kölner Zoo

Nun lebe ich bereits seit 17 Jahren in Köln und habe tatsächlich noch nie den Zoo besucht. Am letzten Sonntag habe ich das endlich geändert. Wer an einem sonnigen Sonntag in den Zoo geht, hätte das zwar genau so gut in den Sommerferien tun können, aber trotz der Menge an Besuchern (und vor allem quirligen Kindern) war es eine lohnende Unternehmung.

Ich will jetzt gar nicht so viel dazu schreiben – nur ein paar (unnütze) Daten und ansonsten jede Menge Bilder und ein paar kleine Videos. Das spricht wohl für sich selbst.

  • knapp über 10 km mit dem Fahrrad
  • etwa 7 km zu Fuß
  • 6 Stunden im Zoo (11:15 – 17:15 Uhr)
  • insgesamt – mit Abstechern – 8 Stunden unterwegs an der frischen Luft
    (Gefahr von Frischluftvergiftung!)

Ansonsten, schaut selbst:

Clemenshof – alte Nutztierrassen:

Aquarium / Terrarium:

Und schließlich noch ein paar kleine Videos:

Aus Fratres wurden Patres

Am Freitag, 8. September 2017, dem Fest Mariä Geburt, legten zwei Fratres des Zisterzienserklosters in Bochum-Stiepel die Feierliche Profess ab: P. Alban Ganse und P. Famian Maria Vieth. Abt Maximilian aus dem Mutterkloster Heiligenkreuz nahm die Versprechen entgegen und stand dem feierlichen Pontifikalamt vor.

So weit, so erfreulich! Mit einem Mitbruder aus der Hochkirchlichen St. Johannes-Bruderschaft (SJB) habe ich an diesem besonderen Pontifikalamt teilgenommen – einmal, weil einer der Fratres uns dazu eingeladen hatte, zum anderen, weil ich den zweiten Frater aus früheren Zeiten kannte. Zwar haben wir keinen Platz in den Bänken mehr finden können und “durften” zwei Stunden lang stehen, aber dennoch war es gut, dass wir dort waren.

Besonders interessant ist die Regelung bei den Zisterziensern, dass Brüder mit feierlicher Profess mit “Pater” angesprochen werden, unabhängig davon, ob sie Priester sind oder nicht. Abt Maximilian sagte dazu in seiner Predigt, dass der Mönch zur geistlichen Vaterschaft berufen ist und dass eine solche Vaterschaft oft vermisst wird.

Nicht ganz unwichtig für solch eine Vaterschaft ist, so will mir scheinen, was in einem der Gebete für die Professkandidaten erbeten wird:

“… Er folge keiner fremden Stimme, sondern allein der deinen, die spricht: wer mir dienen will, folge mir nach.”

Fotos von Manfred Barnabas Loevenich (Facebook-Profil):

Noch mehr Bilder auf der Website des Klosters – hier

Sehr schön waren – nebenbei bemerkt – auch die Begegnungen bei der Feier im Anschluss.

Der Liturgiefuchs braucht Input

Auf Facebook hat der Liturgiefuchs eine Anfrage gestellt, die ich auch gerne über diesen Kanal wietergeben möchte. Gefragt sind vor allem Ordensleute bzw. Mitglieder von Gemeinschaften:

Ich recherchiere gerade zum Thema des NOVIZIATES in verschiedenen #Ordensgemeinschaften und brauche Eure Hilfe! Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es viele ganz eigene #Riten zur #Noviziatsaufnahme gibt.

Es wäre mir eine große Hilfe, wenn Ihr Euch ein wenig Zeit nehmen könntet und mir die Bestimmungen und die liturgische Ordnung zum beginnenden #Noviziat in Euren Gemeinschaften zumailen könntet:
Ihr erreicht mich unter

liturgiefuchs@liturgica.org

Habt vielen lieben Dank für Eure Unterstützung!
Bleibt behütet, dafür betet
Euer #Liturgiefuchs

Es wäre schön, wenn sich diejenigen unter meinen Lesern, die sich angesprochen fühlen, beim #Liturgiefuchs meldeten. Sein (sehr lesenswerter) Blog: Liturgica.org

Urlaub zuhause – Regenprogramm mit Kultur

Nun ist mein Urlaub zuhause vorüber. Das Wetter in meiner Urlaubswoche war leider nur ganz am Anfang gut. Zum Glück hatte ich alle Aktivitäten, die wetterabhängig und bereits fest gebucht waren, bereits zu Beginn. Einiges, was auf meiner Ideenliste stand, konnte ich dann allerdings abhaken. Es gab aber auch Ideen, die sich bei 15°C und Regen verwirklichen lassen.

Am Dienstagnachmittag habe ich mich zum Beispiel mit meinem Laptop ins Café ecco verdrückt. Dort konnte ich in Ruhe die letzten Blogbeiträge schreiben, dabei guten Kaffee und glutenfreies Essen genießen und die reichlich vorhandenen Steckdosen sowie das freie WLAN nutzen. Als ich nach ca. drei Stunden wieder gehen wollte, kam noch ein lieber Freund dazu und wir saßen dann doch noch etwas länger …

Am Donnerstag habe ich mittags einen entspannten Besuch gemacht und bin anschließend zum Kolumba-Museum geschwommen geradelt.

Kolumba ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Es wurde auf und mit den Ruinen der zerstörten Kirche St. Kolumba erbaut. Das ist auch von außen deutlich zu erkennen. An der Architektur besonders markant sind die sind die schmalen, hohen Treppenaufgänge.

Im Museum kann man im unteren Bereich auch die Ausgrabungen und Überreste der Kirche besichtigen.

In Kolumba findet sich Modernes und Altes direkt beieinander. Gleich im ersten Raum wird man überrascht von Eric Hattan »Individuell« – außerdem z.B. Gemälde aus dem 20. Jahrhundert (“Maisons aux toits rouge” und andere), das Designstück “CELLA mit Küchenbaum und Einschwinger” und die Ausstellung »Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)«. Zugegeben, beim Austellungsstück auf dem letzten Bild hatte ich spontan die Assoziation, dass das wohl eine “Karteileiche” sein müsste.

Mehr noch haben es mir aber die älteren Ausstellungsstücke angetan: Bücher – “Christus in der Rast” – Koptische Textilien, Rosenkränze und Schmuck aus mehreren Jahrhunderten – Kupferstiche zur Lauretanischen Litanei – “Geduldflaschen” – Kulissenkarten – Andachtsbilder – Temperamalerei “Dem hl. Hieronymus erscheint die hl. Belsilla” (15. Jahrhundert) – Archivoltenfiguren aus dem Petersportal des Kölner Domes – Kruzifix aus dem 12. Jahrhundert / Elfenbein – “Madonna mit dem Veilchen” – “Die Vier Gekrönten” und vieles mehr …

Direkt gegenüber dem Museum habe ich im Anschluss noch das Manufactum besucht, getreu meinem Vorsatz, mich auf Schönes und Hochwertiges zu konzentrieren. Da findet man übrigens auch viele Klosterprodukte. Außerdem hatte ich dort die Möglichkeit, bei einem leckeren Kaffee das Übelste vom Regen abzuwarten, bevor ich mit dem Rad wieder nach Hause paddeln radeln konnte.

Merken

Merken

Merken