Armenienreise 2026 – Klöster, Wein und Brandy

Am 5. und 6. Tag unserer Reise stehen die Klöster Khor Virap, Noravank, Saghmosavank und Hovannavank auf dem Programm – außerdem Wein- und Brandyverkostung.

29. Mai 2026

Der Weg am Morgen führt uns zum zum Kloster Khor Virap, das so nahe wie Möglich am Berg Ararat liegt. Hier wurde Gregor der Erleuchter festgehalten, bevor durch ihn König Trdat bekehrt wurde und Armenien zum ersten Land mit christlicher Staatsreligion wurde – also eine der Wiegen der armenischen Kirche.

Direkt im Anschluss haben wir das Kloster Noravank (Neues Kloster) besucht, einer meiner Lieblingsorte in Armenien.

Den Besuch im 600 Jahre alten Weinkeller in den Areni-Höhlen habe ich mir verkniffen, Weil ich ihn bei einem früheren Besuch schon gesehen habe.

Die freie Zeit am Abend habe ich für einen Spaziergang durch Yerewan genutzt. Ich wollte gerne das öffentliche Tanzen am Kaskade-Komplex sehen, dass an jedem letzten Freitag im Monat stattfindet, außerdem die allabendlichen Licht- und Wasserspiele auf dem Platz der Republik.

30. Mai 2026

Zuerst haben wir ein 33 Meter hohes dreidimensionales Kreuz angeschaut, das aus 1725 Kreuzen aus Metallrohren besteht – so viele Kreuze wie Armenien Jahre als christliches Land hat. Jedes Jahr kommt eines dazu. Wegen der Rohre erzeugt der Wind Geräusche, die an das armenische Instrument Duduk erinnern.

In direkter Nachbarschaft befindet ein Gelände, das dem Armenischen Alphabet gewidmet ist – ein beliebter Ausflugsort für Schulklassen.

Die ursprünglich geplante Besichtigung der Festung Amberd haben wir nicht  gemacht, weil sie derzeit komplett in Gerüsten ist. Stattdessen haben wir erst einmal das Kloster Saghmosavank (Psalmenkloster) besucht.

Nicht weit davon steht das Kloster Hovannavank, das Johannes dem Täufer gewidmet ist.

Nach dem Mittagessen mit Weinverkostung besuchten wir die Genozidgedenkstätte, weil wir vorher keine Gelegenheit hatten.

Zum Programmabschluss haben dei Ararat-Brennerei besuch, mit anschließender Brandy-Verkostung