Abbruchkommandos in der Kirche

Gastbeitrag von Manfred Barnabas Loevenich SJB

Für mich sind die nachfolgenden Worte von Ida Friederike Görres (1901-1971) eine kluge, hellsichtige Zustandsbeschreibung, ein großes Vermächtnis und ein aufrüttelnder Appell an die Nachgeborenen: also an uns. Jeder Satz trifft ins Schwarze, verletzt und tut anhaltend weh! Ich wünsche mir, es möge ein „Heilungsschmerz“ sein, und dass aus den mannigfaltigen Wunden unserer Kirche — meist sind es ja selbstzugefügte Wunden — Heilung, Genesung und neues, gesundes Leben erwachsen.

„Romano Guardini sprach vom Erwachen der Kirche in den Seelen. Heute droht schon wieder das Ersterben, weil jener Satz, zum Slogan isoliert, vielfach auf die bloßen Zeitgenossen isoliert wird, abgelöst von dem ungeheuren geschichtlichen Großgebilde, das in den Tagen der Apostel wurzelt und den jüngsten Tag erwartet und das allein den Namen »Kirche« beanspruchen darf.

Nicht das Laub eines Sommers kann den Lebenslauf eines alten Baumes bestimmen, noch seine bisherige Entfaltung richten und verwerfen. Nicht in seinen Blättern steckt das Gesetz, nach dem er angetreten.

Aber viele Zeitgenossen, unbewusst der existenzialistischen Idee der freien Selbstsetzung des Menschen verfallen, übertragen das auch auf die Kirche und träumen von ihrer totalen Umgestaltung nach kurzlebigen Modellen.“ Aus diesen bösen Träumen wurde binnen kürzester Zeit eine erschreckend banale, profane Wirklichkeit!

„Das Konzil war die große, verheißungsvolle Aussat — jetzt sehen wir vieles Bestürzendes aufwachsen, Giftiges, das die erste Frucht zu ersticken droht. Ja, das Unkraut wuchert oft prächtig, viel eindrucksvoller als das alljährlich gleiche fade Saatengrün. […]

Freilich ist der Wust und Schmutz, den die Abbautruppen anrichten, viel lauter und sichtbarer als die erst schüchtern keimenden »verborgenen Gärten und Pflanzungen«, an denen der andere — ich fürchte, viel kleinere — Teil des Nachwuchses schafft. Ihnen, die daran sind, die uneingelösten Verheißungen unserer Jugend zu erfüllen, schlafende Möglichkeiten der Kirche zu wecken und zu formen, gehört dafür unser ganzes Herz. Für sie — und nicht nur für sie! — haben wir, die Alten, die Abtretenden, Grundrisse und Keime zu bewahren, die heute ins Vergessen gleiten.“

Und so schreibt Ida Friederike Görres 1970 in fast prophetischer Klarheit: „Vielleicht ist schon eine übernächste Generation [— das wären die Jungen von heute! —] der Zerstörungsfreude ihrer eigenen Väter überdrüssig und sucht nach Material zum Bau der Zeitenbrücke zwischen dem Früher und ihrem Jetzt. Die Entwicklung geht ja nicht so geradlinig und eingleisig, wie man gerne tut, sondern in Zickzack und Spiralen. An der nächsten Kehre muss das Alte, Wahre wieder vorhanden sein, deutlich und greifbar für die Suchenden, nicht im Müllschlucker zermahlen.“

Ida Friederike Görres: Im Winter wächst das Brot, Einsiedeln 1970, S. 32-33, 35, 39.

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Gregorianischer Choral – gesungene Liturgie

Die Meinung, dass Latein und der Gregorianische Choral in der Liturgie von „dem Konzil“ (gemeint ist das Zweite Vatikanische Konzil) abgeschafft wurden, ist weit verbreitet. In der entsprechenden Liturgiekostitution lese ich allerdings:

„Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen…“ (Sacrosanctum Concilium, Kap. 6, Art. 116: )

Der Choral ist wortgebundener Gesang. Die Melodie folgt der Sprache und dient dem Text – mehr als in den sonst üblichen Gesängen. Und die Texte entstammen der Liturgie und zum großen Teil den biblischen Schriften. So kann er im liturgischen Vollzug der Evangelischen Kirche ebenso einen Platz haben, wie er es in der römisch-katholischen Liturgie laut Liturgiekostitution haben sollte.

Seit etwas über vier Jahren singe ich in der Oekumenischen Choralschola Köln an der evangelischen Antoniterkirche in der Kölner Innenstadt. Zumeist singen wir nicht in katholischen Kirchen, sondern in evangelischen Abendmahlsgottesdiensten vor Ort.

Foto: Engelbert Broich / AntoniterCityKirche

Es geht in der Schola weniger darum, möglichst oft mit möglichst vielen Gesängen zum ‚Einsatz‘ zu kommen. Als Sänger und Sängerinnen in der Schola versuchen wir, uns die Gesänge anzueignen und auch vom geistlichen Gehalt her zu erschließen – und dann natürlich auch gut und richtig in den Gottesdiensten zu singen. 😉

Es wäre schön, wenn die Schola noch etwas Verstärkung erhielte. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es sich lohnt.

Weitere Information sind auf den Seiten der AntoniterCityKirche zu finden. Auf der Unterseite der Oekumenischen Choralschola Köln steht unter anderem:

„Sängerinnen / Sänger mit Interesse am Gregorianischen Choral (Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt) können sich zum Kennenlernen unserer Schola über die E-Mail-Adresse kontakt@antonitercitykirche.de beim Scholaleiter Manfred Loevenich melden!“


„Die Kirchenmusik muss in höchstem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit. Diese Eigenschaften finden sich in höchstem Maße im gregorianischen Choral, besitzt in vorzüglichem Maße auch die klassische Polyphonie. Eine Kirchenkomposition ist um so heiliger und liturgischer, je mehr sie sich in Verlauf, Eingebung und Geschmack der gregorianischen Melodik nähert; und sie ist um so weniger des Gotteshauses würdig, als sie sich von diesem höchsten Vorbild entfernt.“ (Papst Pius XII.: Enzyklika Musicae sacrae disciplina, 25. Dezember 1955)

Was mir so bei den Nachrichten der letzten Tage einfällt …

„Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun.
Selig sind die Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und wird sie zu Tisch bitten und kommen und ihnen dienen. Und wenn er kommt in der zweiten oder in der dritten Nachtwache und findet’s so: selig sind sie.
Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so ließe er nicht in sein Haus einbrechen. Seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.“

(Lukasevangelium 12, 37-40)

Büro-Hase

Den Brieföffner brauche ich unbedingt fürs Büro! 😀

Melaten-Friedhof

Betriebsausflug

Diese skeptische Eule gehört zu den Fotos der Austellung „Wunder der Natur“ im Gasometer in Oberhausen. Dahin ging nämlich unser diesjähriger Beiriebsausflug.

Nachdem ich erst einmal mein Kaffee-Level ordentlich aufgefüllt habe, war ich dann auch bereit, an unserer gemeinsamen Führung teilzunehmen.

Im Anschluss an die Führung hatten wir jede Menge Zeit zur freien Verfügung. Ich ging – wie die meisten von uns – zum großen Ballon, auf den per Beamer  Satellitenaufnahmen der Erde projeziert werden. Die Bilder zusammen mit der ruhigen Musik im Hintergrund hätten auch zu einem nettes Mittagsschläfchen verhelfen können.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Besuch auf dem Dach des Gasometers hat dann trotz etwas diesigen Wetters den Blick eröffnet auf eine erstaunlich grüne Umgebung.

Und zum Schluss hat man sich noch ein nettes Plätzchen für ein ausgedehntes (spätes) Mittagessen gesucht und nochmals ausgiebig Kaffee nachgefüllt. Schön war’s!

Lauda Sion Salvatorem


Deutsche Übersetzung (Kathpedia)


 

„Überspringen von Raum und Zeit“ oder politischer Zeitbezug?

Altarstein

Altarstein – (By ViennaUK (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia

Ein Gastbeitrag von Manfred Barnabas Loevenich SJB – Kommentar zu „Flüchtlingsboot soll Altar werden

„Der Altar ist der zentrale Ort einer katholischen Kirche. Er ist das Christussymbol schlechthin. Darauf weisen auch die fünf Weihekreuze auf dem Altar. Bei der Altarweihe werden sie mit Chrisamöl und Weihrauch verfüllt, die angezündet werden. Die fünf brennenden Kreuze symbolisieren die fünf Wundmale des Gekreuzigten. Auf diese Weise wird die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu Christi auf dem Altar erinnert. Vergegenwärtigung ist mehr als bloß Erinnerung; Vergegenwärtigung bedeutet das Überspringen von Raum und Zeit.“ (www.mystagogische-kirchenfuehrung.de/altar.php)

Nun vergegenwärtigt sich das einmalige und unüberbietbare Kreuzesopfers Jesu Christi also – mit viel Zeitbezug und politischer Aussage – in einem Boot.

Ist das noch Repraesentatio (Vergegenwärtigung), Memoria (Gedächtnis), Applicatio (Zuwendung) und Instauratio (Erneuerung), als welche das Mess- und Kreuzesopfer Jesu Christi im Konzil von Trient und im Römischen Katechismus näherhin klassifiziert werden? Oder ist das bereits Aktion und politisches Zeichen?

Was dabei verdrängt zu werden und in Vergessenheit zu geraten droht: Die Messe ist die lebendige, objektive [!] Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, eine sakramentale Darstellung desselben. Damit ist gleichzeitig ein objektives Gedächtnis verbunden, in Anlehnung an die Worte Jesu Christi: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

Nun wird aber dem einmaligen und unüberbietbaren Kreuzesopfer Jesu Christi eine zweite Aussage beigesellt (oder soll ich sagen: übergestülpt?) … Nur wird dadurch irgend etwas klarer, wahrer, wahrhaftiger? Oder geschieht genau das Gegenteil?

„Wer sagt, in der Messe werde Gott nicht ein wirkliches und eigentliches Opfer dargebracht, oder die Opferhandlung bestehe in nichts anderem, als dass uns Christus zur Speise gereicht werde, der sei [aus der Kirche] ausgeschlossen.“ Sagt das Konzil von Trient (DH 1751).

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Flüchtlingsboot soll Altar werden

Der Kölner Kardinal will ein Boot, mit dem Schlepper Flüchtende nach Europa gebracht haben, als Altar für die Heilige Messe an Fronleichnam nutzen.

„… An Fronleichnam wird dieses Boot unser Altar bei der Heiligen Messe auf dem Roncalliplatz sein.“ (Kard. Woelki, zitiert im EXPRESS-Artikel)

Damit will der Kardinal Woelki auf die Flüchtlinge hinweisen, die bei dieser gefährlichen Unternehmung ihr Leben verloren haben.

Nun ist der Altar nicht einfach ein Möbel, auf dem genug Platz sein muss, um den Ritus zu vollziehen, sondern er repräsentiert Christus. Nicht umsonst gibt es deshalb (eigentlich) Vorgaben für Altäre, die auf diese Repräsentanz hinweisen. Als moralisches und/oder politisches Zeichen ist er jedenfalls nicht gedacht.

(Linktip: Mystagogische Kirchenführung – Der Altar)

Und nun soll also ein Flüchtlingsboot zum Altar werden:

„Auf einem Boot wie diesem, aus Holz, sieben Meter lang, 2,50 Meter breit, jederzeit in der Gefahr, unterzugehen – und seine Insassen mit in den Tod zu reißen…“ (EXPRESS)

Was soll uns das wohl sagen, wenn man bedenkt, dass der Altar Christus repräsentiert?


Die Zeitungs-Artikel zum Thema:

Nachösterliche Hasenjagd

Finsteres Mittelalter: Die „Spur des Hasen“ in mittelalterlichen Handschriften vom 9. bis zum frühen 16. Jahrhundert.

Gefunden bei „Fokus Handschrift“ auf Facebook (mit Bildnachweisen):

Katzfant

Sehr seltenes Tier entdeckt!

Gefunden auf Facebook. 😀

Stundenbuch-App wurde erweitert

Seit Oktober 2013 gibt es nun schon vom Deutschen Liturgischen Institut und vom Katholischen Pressebund eine App mit dem deutschsprachigen (kleinen) Stundenbuch. Seit Neuestem ist die App erweitert auf den Inhalt des großen Stundenbuchs.

Deshalb nochmals von mir der Tip, sich die App unbedingt einmal näher anzusehen. Zu bekommen ist sie für iOS, für Android und für Windows Phone.

Die Bedienung ist sehr einfach. Für jeweils 10 Tage werden die täglichen Texte geladen, so dass man die App auch ohne ständige Internetverbindung nutzen kann. Ein sehr einfacher Einstieg ins Stundengebet und das auch noch kostenlos.

Es ist aber nicht verboten, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen – zum Beispiel über Better Place. 😉

Herzlichen Dank an den Katholischen Pressebund für den großen Einsatz, mit dem die Entwicklung der App vorangetrieben wird!

Die Anstalt – Satire offen undemokratisch

Bei einer Kabarett-Sendung habe ich selten eine so offen undemokratische und unmaskiert linkslastige Botschaft erlebt wie bei der „Anstalt“ vom 5. April:

Zitat: „Demokratie ist, wenn 4 Füchse und ein Hase abstimmen, was es zum Abendessen gibt“ – und am Ende bleibt nur noch die Linke als wählbare Partei übrig (die aber leider aus Egoismus nicht gewählt wird). *kopfschüttel*

Man mache sich selbst ein Bild:

Dies ist die Nacht …

Osternacht 2016 in der Kirche Maria Hilf, Köln

»… Dies ist die Nacht,
in der Christus die Ketten des Todes zerbrach
und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.

Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren,
hätte uns nicht der Erlöser gerettet.

O staunenswertes Erbarmen, mit dem du dich uns zuneigst.

O unfassbare Liebe des Vaters:
Um den Knecht zu erlösen, gabst du den Sohn dahin!

O wahrhaft heilbringende Sünde des Adam,
du wurdest uns zum Segen, da Christi Tod dich vernichtet hat!

O glückliche Schuld,
welch großen Erlöser hast du gefunden!

O wahrhaft selige Nacht,
dir allein war es vergönnt, die Stunde zu kennen,
in der Christus erstand von den Toten! …«

(Aus dem Exsultet)

 

Christus ist auferstanden!

Bevor es ‚copy and paste‘ gab

Eine pfiffige Lösung im „finsteren“ (Spät-)Mittelalter, vergessenen Text noch nachträglich einzufügen: Einfach per Zeichnung zeigen, wo er eigentlich hingehört.

Wieder ein Facebook-Fund bei „Fokus Handschrift – Buch und Schrift im Mittelalter“
(Hier findet man auch weitere Angaben zum Bild und zur Handschrift)

Weihen, Sakramentalien und Nützlichkeitsdenken

Das Online-Portal katholisch.de berichtet unter dem Titel „Erste Witwenweihe der Neuzeit“ über die Weihe einer 62-jährigen Frau im Bistum Trier. So weit so unaufgeregt!

Die Diskussion auf der dazugehörenden Facebook-Präsenz ist dagegen aber erstaunlich „engagiert“. Mehrere Kommentatoren haben es z.B. als Anlass gesehen, nun doch (endlich?) aus der Kirche auszutreten. Etwas moderater aber immer noch deutlich ungehalten äußerten sich Kommentatoren, die eine solche Weihe als veraltet, „Rolle rückwärts“ oder mindestens als völlig unnütz bezeichneten – immer wieder auch die Vermutung, mit einer Weihe hielten sich die Betroffenen für „was Besseres“.

Ich habe allerdings eher das Gefühl, diejenigen haben hauptsächlich mit ihrem eigenen Neid zu kämpfen, die so sehr betonen, so etwas sei doch unnütz oder der Versuch, sich als besser darzustellen. Erstaunlich, dass es oft gerade besonders konzilsbewegte Menschen zu sein scheinen, die sich so vehement gegen verschiedene Stände, Segnungen und Weihen aussprechen. War es doch das 2. Vatikanum, das die Eigenart der verschiedenen Weihen und auch z.B. die Jungfrauenweihe für Frauen außerhalb der Orden wieder ins Bewusstsein brachte!

Wenn ich mich mit meinem Leben Gott zu Verfügung stelle – ob in der Ehe, im Ordensstand, als Priester, geweihte Jungfrau oder eben geweihte Witwe, dann brauche ich dringend die Hilfe und den Segen Gottes dazu. Weihe ist Gabe und Aufgabe zugleich. Früher war der Begriff der Standesgnade mal bekannter.

Zudem ist ein besonderer gottgeweihter Stand auch Sache der Kirche, die eine Berufung bestätigt. In diesem Stand stellt man sich nicht nur unmittelbar Gott zur Verfügung, sondern auch der Kirche. So gibt es dabei auch die Verpflichtung zum Gebet der Kirche, dem Stundengebet. Alles das geht über ein einfaches Versprechen im kleinen Kämmerlein hinaus. Aber genau das scheint Einigen bitter aufzustoßen. Im Bewusstsein vieler Gläubigen hat sich der Individualismus auch in Glaubensdingen so festgesetzt, dass es als Zumutung erlebt wird, wenn sie etwas durch die Kirche bestätigen lassen sollen. Auch das könnte die starke Reaktion auf eine so einfache Meldung erklären.

Wenn überhaupt, werden Weihen nur noch als Erlaubnis bzw. Beauftragung zu konkreten Diensten gesehen. Die Ideologie der Gleichmacherei kann keine tiefergehende Bedeutung mehr ertragen. Manchmal frage ich mich, ob diejenigen, die nur nach dem „Nutzen“ fragen, überhaupt noch mit Gottes Handeln in den Sakramenten und auch den Sakramentalien, die durch die Kirche vermittelt werden, rechnen.

Die Katze des Propheten … Jona?

Twitter-Fund

Einhornkampf

Eichhörnchen auf Zweihorn kämpft gegen Affe auf Einhorn
Buchmalerei aus dem ‚finsteren Mittelalter‘:

Facebook-Fund bei „Fokus Handschrift – Buch und Schrift im Mittelalter“
(lohnt sich, immer wieder mal reinzuschauen!)

Die ganze Buchseite kann man sich hier anschauen.

Herausforderung Gemeinschaft

Pater Ulrich schreibt auf seinem Blog über seinen Fastenvorsatz „Sich der Gemeinschaft nicht entziehen“. Als Benediktiner bezieht er sich dabei – wenig überraschend – auf die Benediktsregel zum Thema Fastenzeit.

Nun bin ich kein Benediktiner, aber ich habe mich trotzdem ertappt gefühlt. Ausgerechnet jetzt, wo mir gerade danach ist, mich an einigen Stellen ein bisschen rauszuziehen! Ich kenne den Drang nur allzu gut, sich zurückziehen zu wollen und dem eigenen Rhythmus oder auch einfach dem eignen Gusto den Vorrang geben zu wollen – und damit die Reibungspunkte einfach zu vermeiden.

Leider kann ich mich nicht einmal damit herausreden, dass ich mich ja nicht an die Benediktsregel halten muss. Dasselbe findet sich nämlich auch in der Bibel, deren Relevanz für mich als Christen ich wohl kaum in Abrede stellen kann:

„… und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.“ (Hebr. 10, 24-25)

 

Na, herzlichen Dank für diese Herausforderung am Beginn der Fastenzeit, lieber Pater! 😉

Aschenkreuze

Außer der immer wiederkehrenden Frage „gestreut oder gemalt?“ gibt es für Experten und gute Katholiken noch einige feinere Differenzierungen – zumindest bei den gemalten Aschenkreuzen

 

Nicht ganz neu, aber gerne wieder in Erinnerung gerufen.