Der Kölner Kardinal will ein Boot, mit dem Schlepper Flüchtende nach Europa gebracht haben, als Altar für die Heilige Messe an Fronleichnam nutzen.
„… An Fronleichnam wird dieses Boot unser Altar bei der Heiligen Messe auf dem Roncalliplatz sein.“ (Kard. Woelki, zitiert im EXPRESS-Artikel)
Damit will der Kardinal Woelki auf die Flüchtlinge hinweisen, die bei dieser gefährlichen Unternehmung ihr Leben verloren haben.
Nun ist der Altar nicht einfach ein Möbel, auf dem genug Platz sein muss, um den Ritus zu vollziehen, sondern er repräsentiert Christus. Nicht umsonst gibt es deshalb (eigentlich) Vorgaben für Altäre, die auf diese Repräsentanz hinweisen. Als moralisches und/oder politisches Zeichen ist er jedenfalls nicht gedacht.
Und nun soll also ein Flüchtlingsboot zum Altar werden:
„Auf einem Boot wie diesem, aus Holz, sieben Meter lang, 2,50 Meter breit, jederzeit in der Gefahr, unterzugehen – und seine Insassen mit in den Tod zu reißen…“ (EXPRESS)
Was soll uns das wohl sagen, wenn man bedenkt, dass der Altar Christus repräsentiert?
Die Zeitungs-Artikel zum Thema:
Es wird ein Altar – Erzbistum und EXPRESS holen Flüchtlingsboot zum Kölner Dom (EXPRESS)
Webseitenbetreiber müssen, um Ihre Webseiten DSGVO konform zu publizieren, ihre Besucher auf die Verwendung von Cookies hinweisen und darüber informieren, dass bei weiterem Besuch der Webseite von der Einwilligung des Nutzers
in die Verwendung von Cookies ausgegangen wird.
Der eingeblendete Hinweis Banner dient dieser Informationspflicht.
Sie können das Setzen von Cookies in Ihren Browser Einstellungen allgemein oder für bestimmte Webseiten verhindern.
Eine Anleitung zum Blockieren von Cookies finden Sie
hier.