Zufällig entdeckt: RELíGIO-Museum

Zufällig haben wir beim Besuch in Telgte entdeckt, dass es dort ein Westfälisches Museum für religiöse Kultur gibt. Leider hattten wir vor Schließung des Museums nur 30 Minuten Zeit. Deshalb haben wir nur das zweite der beiden Häuser angesehen, auf die das Museum aufgeteilt ist.

In Haus 1 gibt es drei Etagen mit der Aufteilung:

  • Erdegschoss: “Tisch der Religionen”
  • 1. Obergeschoss: Tore des Lebens – von der Taufe bis ins Jenseits
  • 2. Obergeschoss: Jahresfeste / Weihnachten

Haus 2 hat die Themen:

  • Erdgeschoss: Glaubenslandschaft Westfalen / Telgter Hungertuch von 1623 …

 

  • 1. Obergeschoss: Wallfahrt / Baum der Erkenntnis / Kardinal von Galen

 

  • 2. Obergeschoss: Grafschaft Glatz / Vertriebenenwallfahrten

 

Link: RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur

Hanna(h)

Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Sie war hochbetagt. Nach ihrer Jungfrauschaft hatte sie sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt und war nun eine Witwe von vierundachtzig Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. (Lukas 2, 36-38)

 

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Gregorianischer Choral – gesungene Liturgie

Die Meinung, dass Latein und der Gregorianische Choral in der Liturgie von “dem Konzil” (gemeint ist das Zweite Vatikanische Konzil) abgeschafft wurden, ist weit verbreitet. In der entsprechenden Liturgiekostitution lese ich allerdings:

“Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen…” (Sacrosanctum Concilium, Kap. 6, Art. 116: )

Der Choral ist wortgebundener Gesang. Die Melodie folgt der Sprache und dient dem Text – mehr als in den sonst üblichen Gesängen. Und die Texte entstammen der Liturgie und zum großen Teil den biblischen Schriften. So kann er im liturgischen Vollzug der Evangelischen Kirche ebenso einen Platz haben, wie er es in der römisch-katholischen Liturgie laut Liturgiekostitution haben sollte.

Seit etwas über vier Jahren singe ich in der Oekumenischen Choralschola Köln an der evangelischen Antoniterkirche in der Kölner Innenstadt. Zumeist singen wir nicht in katholischen Kirchen, sondern in evangelischen Abendmahlsgottesdiensten vor Ort.

schola-februar-2016

Foto: Engelbert Broich / AntoniterCityKirche

Es geht in der Schola weniger darum, möglichst oft mit möglichst vielen Gesängen zum ‘Einsatz’ zu kommen. Als Sänger und Sängerinnen in der Schola versuchen wir, uns die Gesänge anzueignen und auch vom geistlichen Gehalt her zu erschließen – und dann natürlich auch gut und richtig in den Gottesdiensten zu singen. 😉

Es wäre schön, wenn die Schola noch etwas Verstärkung erhielte. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es sich lohnt.

Weitere Information sind auf den Seiten der AntoniterCityKirche zu finden. Auf der Unterseite der Oekumenischen Choralschola Köln steht unter anderem:

“Sängerinnen / Sänger mit Interesse am Gregorianischen Choral (Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt) können sich zum Kennenlernen unserer Schola über die E-Mail-Adresse kontakt@antonitercitykirche.de beim Scholaleiter Manfred Loevenich melden!”


„Die Kirchenmusik muss in höchstem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit. Diese Eigenschaften finden sich in höchstem Maße im gregorianischen Choral, besitzt in vorzüglichem Maße auch die klassische Polyphonie. Eine Kirchenkomposition ist um so heiliger und liturgischer, je mehr sie sich in Verlauf, Eingebung und Geschmack der gregorianischen Melodik nähert; und sie ist um so weniger des Gotteshauses würdig, als sie sich von diesem höchsten Vorbild entfernt.“ (Papst Pius XII.: Enzyklika Musicae sacrae disciplina, 25. Dezember 1955)

Stundenbuch-App wurde erweitert

IMG_5696Seit Oktober 2013 gibt es nun schon vom Deutschen Liturgischen Institut und vom Katholischen Pressebund eine App mit dem deutschsprachigen (kleinen) Stundenbuch. Seit Neuestem ist die App erweitert auf den Inhalt des großen Stundenbuchs.

Deshalb nochmals von mir der Tip, sich die App unbedingt einmal näher anzusehen. Zu bekommen ist sie für iOS, für Android und für Windows Phone.

Die Bedienung ist sehr einfach. Für jeweils 10 Tage werden die täglichen Texte geladen, so dass man die App auch ohne ständige Internetverbindung nutzen kann. Ein sehr einfacher Einstieg ins Stundengebet und das auch noch kostenlos.

Es ist aber nicht verboten, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen – zum Beispiel über Better Place. 😉

Herzlichen Dank an den Katholischen Pressebund für den großen Einsatz, mit dem die Entwicklung der App vorangetrieben wird!

Dies ist die Nacht …

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Osternacht 2016 in der Kirche Maria Hilf, Köln

“… Dies ist die Nacht,
in der Christus die Ketten des Todes zerbrach
und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.

Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren,
hätte uns nicht der Erlöser gerettet.

O staunenswertes Erbarmen, mit dem du dich uns zuneigst.

O unfassbare Liebe des Vaters:
Um den Knecht zu erlösen, gabst du den Sohn dahin!

O wahrhaft heilbringende Sünde des Adam,
du wurdest uns zum Segen, da Christi Tod dich vernichtet hat!

O glückliche Schuld,
welch großen Erlöser hast du gefunden!

O wahrhaft selige Nacht,
dir allein war es vergönnt, die Stunde zu kennen,
in der Christus erstand von den Toten! …”

(Aus dem Exsultet)

 

Christus ist auferstanden!

Nach-gezügelt

Nachdem nun einige Bloggerkollegen nach dem Bloggertreffen in Essen an Ihren Blogs gebastelt haben – Namen, Aussehen und Ausrichtung geändert haben – mache ich den Nachzügler mit meinem Umzug. Ob sich sonst noch was ändert … wer weiß …

Es geht jetzt also hier nahtlos weiter unter weihrausch.gnadenvergiftung.de oder kurz www.gnadenvergiftung.de bzw. www.weihrausch.net.

Nachtrag: Für Feed-Reader und dynamische Blogrolls bitte folgende Adresse benutzen: http://weihrausch.gnadenvergiftung.de/feed

2015 im Blog-Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.


Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 16.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 6 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.