Adventskalender geplant

Im letzten Jahr habe ich auf meinem Blog den Adventskalender die Blogoezese mit geistlichen Themen beherbergt. Ob es einen solchen in diesem Jahr geben wird, vermute ich eher nicht. Es ist da etwas ruhiger geworden.

Nun hatte ich spontan die Idee, einen Adventskalender anderer Art zu planen. Ich selbst muss aufgrund einer Zöliakie glutenfrei leben und ich habe auch einige (Facebook-)Freunde, die auf Gluten verzichten (müssen). Entsprechend möchte ich in meinem Adventskalender glutenfreie Rezept (nicht nur) für die Weihnachtszeit sammeln und hoffe auf rege Beteiligung. Dann könnte hier eine schöne Sammlung entstehen.

Man muss auch nicht das Rad neu erfinden. Ich habe viele sehr gute Rezepte im Netz gefunden. Wenn sie erprobt sind, gebe ich es gerne weiter – mit oder ohne Modifizierungen.

Ich bin selbst gespannt, wie vielfältig das Ergebnis sein wird. Wenn sich niemand beteiligt, müsst ihr halt nur mit meinen Lieblingsrezepten Vorlieb nehmen. 😉

Was man so alles Diskriminierung nennt

Verständlicherweise befasse ich mich gerade sehr stark damit, wie ich mit der kürzlich festgestellten Glutenunverträglichkeit mein Leben umorganisiere. Das reicht bis in die Frage hinein, wie ich das mit dem Kommunizieren in der Messe regeln kann.

Einerseits gibt es das ‘organisatorische’ Problem, andererseits die Normen für das, was als Hostien genutzt werden kann. In einer Diskussion mit anderen Betroffenen erzählte jemand, dass der Pfarrer auch völlig glutenfreie Hostien aus Maismehl zugelassen hat. Mein Einwand, dass das problematisch sei, wurde – natürlich mal wieder mit Hinweis auf das Jahrhundert, in dem wir uns befinden – abgebügelt. So etwas sei Diskriminierung (gefolgt vom Hinweis darauf, dass sich auch das sicher mit dem jetzigen Papst ändern wird).

Klar ist es blöd, wenn man nicht an der Kommunion teilnehmen kann, weil man evtl. zu den Leuten gehört, die auch die kleinsten Spuren von Gluten nicht vertragen. Dennoch finde ich es merkwürdig, sofort ‘Diskriminierung’ zu schreien, nur weil einem nicht gleich eine maßgeschneiderte Lösung geboten wird. Niemandem wird etwas verwehrt(!), nur weil er krank ist. Wenn ich etwas aus gesundheitlichen Gründen nicht in Anspruch nehmen kann, was angeboten ist, ist das zwar Pech aber keine Diskriminierung.

Bei allem Verständnis für die Frustration oder evtl. den Schmerz der Betroffenen – offensichtlich haben wir uns sehr daran gewöhnt, dass jedem alles zur Verfügung stehen muss und andere bitte dafür zu sorgen haben.