2015 im Blog-Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.


Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 16.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 6 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

ZDK – Ich hätte da mal ‘ne Frage

AntwortThomas Sternberg ist neuer ZdK-Präsident‘  titelt katholisch.de, mit dem Untertitel ‘Katholikenkomitee wählte CDU-Politiker für zwei Jahre’

Bei dem, was ich hier und in anderen Veröffentlichungen (inkl. ZDK-eigener Darstellungen) lese, drängen sich mir ein paar Fragen auf:

Warum werden eigentlich im Zusammenhang mit ZDK-Posten immer die politischen Ämter und die Parteizugehörigkeit so hervorgehoben? Erst auf den zweiten oder dritten Blick erfährt man, dass der neue ZDK-Präsident Theologe ist und eine katholische Akademie leitet.

Wie kommt es, dass bei einem Gremium, das katholische Laien, Gläubige vertreten soll, die ‘Funktionäre’ über Parteizugehörigkeit und politisches Engagement indentifiziert werden?

Fragen, Fragen und noch mehr Fragen …

Humanistische Milchmädchenrechnung

Der Humanistische Pressedienst titelt ‘Leere Klöster haben keinen Platz für Flüchtlinge‘ und fordert(!), dass in Klöstern Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Schließlich sei dort viel Platz und sie erhielten ja auch öffentliche Zuwendungen.

Ich konnte mir einen Kommentar nicht verkneifen – auch wenn ich nicht sicher bin, ob er dort überhaupt freigeschaltet wird:

“Per Definition sind Klöster – vor allem kontemplative Klöster wie z.B. die der Benediktiner – nun einmal abgeschlossene(!) Bereiche (wie der Begriff schon vermuten lässt). Im Artikel geht es eben nicht um leere(!) Klöster, sondern um bewohnte Klöster, die aber nicht ‘ausgelastet’ sind. Ich frage mich, wie Klosterleben möglich sein soll, wenn im selben Gebäude Menschen leben, die sich dem klösterlichen Leben nicht verschrieben haben.

Die Rechnung mit Quadratmetern und Bewohnerzahlen ist eine Milchmädchenrechnung. Da könnte man auch von Alleinstehenden in einer relativ großen Wohnung fordern, sie könnten ja noch 2-3 Flüchtlinge bei sich zuhause wohnen lassen. Platz genug wäre ja.

Und was die Denkmalschutzförderung betrifft. Ich möchte mal sehen, wie man denkmalschutzgerecht Klosterräume in Flüchtlingsunterkünfte umwidmen will. Mir scheint, es gibt hier einige logische Probleme in der Argumentation.”

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten!

Mir gehen sie auf die Nerven – diese Leute, die im Restaurant oder gar bei privaten Einladungen Unmengen an mäkeligen Sonderwünschen haben. Kann man sich nicht einfach an das halten, was da ist? Muss man den gesamten Betrieb aufhalten? ….

Und nun gehöre ich zu den Menschen, die gezwungenermaßen künftig genau das tun müssen. Nachdem nun feststeht, dass ich Gluten nicht mehr vertrage, bleibt mir gar nichts Anderes übrig, als “Umstände” zu machen, wenn ich außerhalb bzw. bei Freunden esse. Im Nachdenken darüber ist mir erst aufgefallen, wie sehr das Essen miteinander mit meinem sozialen Leben verknüpft ist – sowohl am Arbeitsplatz als auch im Freundeskreis oder im “frommen Umfeld”.

Ich kann mir noch gar nicht recht vorstellen, wie das letztendlich funktionieren soll. Die Tatsache, dass ich es nicht ausstehen kann, Umstände machen zu müssen, macht es für mich nicht einfacher. Neben der Umstellung im persönlichen Bereich, müsste ich mich jetzt also auch dieser Herausforderung stellen, eigentlich …

2. Sonntag nach Epiphanie / 2. Sonntag im Jahreskreis

Selten hat mir eine Oration so sehr aus dem Herzen gesprochen:


2. Sonntag nach Epiphanie (Außerordentliche Form des römischen Ritus)

Tagesgebet
Allmächtiger, ewiger Gott, du lenkst gleicherweise Himmel und Erde; erhöre huldvoll das Flehen deines Volkes und schenke deinen Frieden unseren Zeiten: durch unseren Herrn.

Graduale (Ps 106, 20-21)
Der Herr sandte sein Wort und heilte sie; er entriß sie ihrem Verderben. Darum sollen sie den Herrn für sein Erbarmen und für seine Wundertaten an den Menschenkindern preisen.


2. Sonntag im Jahreskreis (Ordentliche Form des römischen Ritus)

Tagesgebet
Allmächtiger Gott, du gebietest über Himmel und Erde, du hast Macht über die Herzen der Menschen. Darum kommen wir voll Vertrauen zu dir; stärke alle die sich um die Gerechtigkeit mühen, und schenke unserer Zeit deinen Frieden. Darum bitten wir durch Jesus Christus.